Am einfachsten geht der Abgleich der Termine mit einem kompatiblen Terminplaner vonstatten. Unter Mac OS liegt der Einsatz von iCal nahe, unter Windows arbeitet der Mozilla-Planer Sunbird einwandfrei mit dem iCalendar-Format zusammen.
In Sunbird finden Sie den Import unter „Datei, Importieren“. Danach wählen Sie die passende Kalenderdatei aus und bestätigen die Abfrage. Ebenso einfach funktioniert der Export. Markieren Sie die entsprechenden Termine, und wählen Sie den Punkt „Datei, Ausgewählte Ereignisse exportieren“. Allerdings gibt es noch eine bequemere Variante. In Sunbird können Sie ihren Kalender direkt abonnieren, dann werden alle Änderungen automatisch übertragen. Dazu brauchen Sie lediglich die Adresse ihres Google Calendars. Diese finden Sie im Bereich „Kalender verwalten“. Klicken Sie auf den Kalender, den Sie abonnieren möchten. Im nächsten Menü finden Sie drei Buttons: XML, ICAL und HTML. Nach einem Klick auf den grünen XML-Button erhalten Sie eine URL, hinter der sich die Kalenderdatei verbirgt. Mit einem weiteren Klick auf den Link wird die Adresse in Sunbird übernommen.
Mangels eines entsprechend ausgerüsteten Apple-Computers konnten wir keinen Workshop für iCal erstellen. Ein englischsprachiges How-to finden Sie im Unofficial Apple Weblog.
Für und wider Online-Terminplanung
Mit dem Kalender ist Google ein gutes Online-Tool gelungen. Die Oberfläche ist übersichtlich und bietet Funktionen, die man auch von einem Desktop-Programm erwarten kann, etwa Drag & Drop von Terminen. Zwar ist Google Calendar nicht der erste web-basierte Terminplaner, dennoch wirkt alles wie aus einem Guss. Besonders mit der Integration in Google Mail wertet Google das Mailprogramm auf und bietet den Nutzern inzwischen immer mehr Alternativen zu Outlook. Allerdings fehlt noch eine Funktion, mit der sich ein Kalender nur einer bestimmten Gruppe zugänglich machen lässt.
Auch mit der Integration von iCal kommt Google den Anwendern entgegen. Damit lassen sich die Termine einfach und plattformübergreifend weitergeben. Das nutzen vor allem Web-Verzeichnisse wie iCals oder iCalShare. Hier finden die Nutzer Termine zu den verschiedensten Themengebieten, etwa Bundesligaspielpläne oder Messetermine.
Eine gewisse Skepsis gegenüber Google bleibt aber. Wer mehrere Google-Dienste nutzt, der gibt schnell mehr persönliche Daten preis, als ihm lieb ist. Der Suchmaschinengigant versichert zwar immer wieder, die Privatsphäre zu achten, doch im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden, wie viel er von sich verraten will.
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