Den unerlaubten Weg auf einen Server finden manche Hacker auch über Google. Zumindest Server, die mit Apache laufen, sind hier gefährdet. Schuld ist die Datei Htaccess, die die Rechtevergabe von Apache regelt und in den meisten Fällen im gleichen Server-Verzeichnis abgelegt wird. Sie verweist in der Regel auf eine Datei, in der die Passwörter liegen (meistens Htpasswd). Wenn nun beide Dateien durch Google erfasst werden, lassen sich Passwörter einer bestimmten Abfrage zuordnen - so ist der Zugang zu eigentlich geschützten Daten offen gelegt.
Tipp: Falls Sie selbst einen Webserver mit Apache betreiben, achten Sie darauf, dass die Passwortdatei nicht aus dem Web heraus zugänglich ist, auch nicht über einen Alias. Wenn Ihr Webspace-Anbieter nur ein Root-Verzeichnis zur Verfügung stellt, so dass Sie nicht mit mehreren Verzeichnissen mit unterschiedlicher Rechtevergabe arbeiten können, sollten Sie nach Möglichkeit das gesamte Verzeichnis von der Google-Suche ausschließen. Das erreichen Sie über den Eintrag des Verzeichnisses in eine Datei Norobot.TXT auf dem Server.
Wie Sie dabei genau vorgehen müssen, erfahren Sie im Internet auf der Site Bjoernsworld oder bei Searchengineworld. Vergessen Sie nicht, die Datei Norobot.TXT zu validieren, also zu prüfen. Hierbei hilft unter anderem ebenfalls die Site Searchengineworld weiter.
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