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Studie: Massives Spam-Problem bei Kindern

10.06.2003 | 11:46 Uhr |

Spam verärgert nicht nur erwachsene Anwender, auch die kleinen Surfer werden immer stärker mit Werbe-Mails bombardiert. Das Problem: Der Großteil der Spam-Mail-Inhalte ist für Kinder und Jugendliche nicht geeignet, viele der Kids folgen aber trotzdem den angebotenen Links.

Spam verärgert nicht nur erwachsene Anwender, auch die kleinen Surfer werden immer stärker mit Werbe-Mails bombardiert. Eine Untersuchung im Auftrag des Antiviren-Spezialisten Symantec ergab, dass mehr als 80 Prozent der teilnehmenden Kinder mit Spam konfrontiert waren, der zum Teil nicht jugendfrei ist.

Bei der Frage nach dem Inhalt der Mails gaben die Kinder folgendes an:

80 Prozent haben Gewinnspiel-Mails erhalten

62 Prozent haben Werbung für Partnerschafts-Vermittlungen erhalten

61 Prozent konnten sich über aktuelle Finanzangebote informieren

55 Prozent erhielten bereits Tipps zur Gewichtsreduzierung

51 Prozent haben Werbung für Viagra erhalten

47 Prozent fanden Porno-Spam mit Links zu XXX-Seiten in ihrem Postfach

Ein großes Problem besteht darin, dass jedes fünfte Kind (21 Prozent) Spam-Mails öffnet und liest, insbesondere dann, wenn die Betreffzeile interessant klingt.

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