Wer seine Stromrechnung dauerhaft senken will, muss seine verschwenderischen Geräte kennen! Gehen Sie mit uns auf die Suche nach den Stromfressern in Ihrem Haushalt und Büro.
Sie brauchen dazu ein Strommessgerät. Für einen einmaligen Test können Sie sich dieses kostenlos ausleihen – wo, erfahren Sie hier. Wer auch weiterhin regelmäßig Messungen durchführen möchte, der legt sich besser gleich einen eigenen Strommesser zu. Greifen Sie dann aber nicht zum günstigsten Angebot, denn einige Modelle sind sehr ungenau. Gut bewährt hat sich der Energy Monitor 3000 von Conrad Electronic für rund 40 Euro (Bestellnummer 12 53 20-7F). Genauer und komfortabler sind die semiprofessionellen Modelle der CLM-Serie von Waldsee Electronic. Sie kosten allerdings weit mehr, das Messgerät CLM200 beispielsweise rund 156 Euro.
Sie haben sich ein Messgerät besorgt und sind startklar? Dann stecken Sie dieses wie eine Steckdosenleiste zwischen die Stromquelle und das Gerät, dessen Verbrauch Sie ermitteln möchten. Auf einem Display erscheint daraufhin – in der Regel automatisch – die Anzeige der Leistungsaufnahme in Watt. Viele Geräte errechnen auf Wunsch auch die entsprechenden wöchentlichen, monatlichen beziehungsweise jährlichen Betriebskosten. Dazu müssen Sie allerdings zuvor den Strompreis definieren.
Messen Sie auf diese Weise den Verbrauch aller relevanten Stromverbraucher im Betrieb, Ruhemodus und ausgeschalteten Zustand. Protokollieren Sie die Messwerte, um später schnell Vergleiche ziehen und die Großverbraucher ausmachen zu können. Sind Geräte dabei, die Sie häufig nutzen und auf die Sie nicht verzichten können? Dann prüfen Sie, ob vergleichbare Geräte ähnlich verschwenderisch vorgehen oder ob Sie unter Umständen mit einem aktuellen Modell auf Dauer günstiger fahren. Durchforsten Sie dazu am besten einschlägige Datenbanken, etwa die von Energy Star, GEEA sowie der Initiativen Energie Effizienz (nur Haushaltsgeräte).
Sie möchten das eine oder andere alte durch ein neues sparsames Gerät ersetzen? Dann liefern Ihnen Energy-Labels beim Hardware-Kauf eine wertvolle Orientierungshilfe. Im nächsten Teil dieser Serie stellen wir Ihnen die verschiedenen Labels vor und beschäftigen uns mit ihren Bewertungskriterien.
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