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Alles im Netz - Teil 2

16.06.2008 | 17:44 Uhr |

MP3s statt CDs und Schallplatten, Divx statt Bändern und DVDs, JPGs statt Fotoalben. Aber wer will das alles schon am PC genießen? Multimedia macht erst in angenehmer Wohnzimmeratmosphäre richtig Spaß.

So geht das Mediennetz an den Start
Die Einrichtung eines Streaming-Clients ist einfach. Sie müssen nur festlegen, ob die Clients über Ethernet-Kabel oder drahtlos über Wireless LAN mit dem Streaming-Server verbunden sind. Bei WLAN sollten Sie die Verschlüsselung aktivieren und konfigurieren, damit nicht Unbefugte auf die Mediensammlung zugreifen. Ist das erledigt, geht der Client auf die Suche nach Servern, die UPnP unterstützen. Nach der Auswahl eines Servers stehen die Daten bereit. Liegen Musik-, Film- oder Fotodateien in den für den Media-Server definierten Verzeichnissen, haben alle Clients vollen Zugriff darauf.

Windows Home Server

Inzwischen hat auch Microsoft die wachsende Nachfrage nach Server-Lösungen im digitalen Zuhause entdeckt und bietet mit dem Windows Home Server eine Software zur zentralen Datenspeicher für zu Hause an. Über die damit verbundenen Clientrechner (nur Windows XP und Vista werden unterstützt) können Sie alle Daten auf dem Windows Home Server speichern und vom dort auch wieder abrufen.

Neben der Funktion als zentraler Datei- und Print-Server beherrscht ein Gerät mit Home Server auch Media-Streaming auf die Xbox 360 oder Streaming-Clients, die Windows Media Connect unterstützen. Zudem dient er als zentrales Backup-Medium für Windows-PCs im Netz.

Der Administrator des Home Servers kann für alle Verzeichnisse und Dateien auf dem Windows Home Server die Rechte für alle Nutzer individuell vergeben. Wenn Sie also darauf Dateien liegen haben, die Ihre Kinder nichts angehen, dann geben Sie eben nur sich selbst Zugriffsrecht für dieses Verzeichnis. Jeder Benutzer bekommt zudem ein eigenes Home-Verzeichnis auf dem Server, in dem er seine Daten ablegen kann.

So läuft das Setup

Der Windows Home Server muss bei der Inbetriebnahme einmal konfiguriert werden. Er wird über einen Router mit den anderen PCs, Notebooks und sonstigen Geräten sowie mit dem Internet verbunden. Die Konfiguration läuft komplett über den Browser eines angeschlossenen PCs. Nach dem Setup muss man auf allen daran angeschlossen Geräten die Windows Home Server Connector-Software installieren. Alles in allem macht die Bedienung des Windows Home Servers einen einfachen Eindruck, Microsoft bemühte sich um eine leicht verständliche Programmoberfläche und ein smartes Design. Besonderes Server-Know-how ist für die Konfiguration des Windows Home Server nicht erforderlich.

XP zum Media Center aufbohren

Steht Ihnen ein PC im Wohnzimmer zur Verfügung, können Sie die Freeware Media Portal nutzen, um den Rechner in eine komfortable Medienzentrale zu verwandeln. Dazu müssen Sie die Grafikkarte des PCs mit dem Fernseher verbinden. Damit kann der Rechner Stereoanlage, DVD-Spieler und Videorecorder ersetzen. Als Kommandozentrale für die Wiedergabe und Aufnahme reichen XP oder Vista alleine nicht aus - Sie brauchen eine passende Bedienerführung - eine Media-Center-Software wie das freie Media Portal, das sich als Alleskönner für Fernsehen, Musik und Fotos bewährt hat.

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