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Die besten Multimedia-Apps fürs Heimnetz

07.08.2016 | 08:33 Uhr |

Videos vom NAS auf dem iPad anschauen, Musik vom Windows-Notebook auf der Hifi-Anlage abspielen: Streaming im Heimnetz macht es möglich. Wir stellen die besten Apps dafür vor.

Windows, Android, iOS: Im Heimnetz treffen viele verschiedene Betriebssysteme aufeinander. Da sind Probleme vorprogrammiert. Noch komplexer wird es, wenn Sie Multimedia-Dateien im Netzwerk tauschen oder abspielen wollen.

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Denn nicht alle Geräte unterstützen jedes Format: Ein Video, das vom NAS problemlos auf dem Windows-PC läuft, lässt sich deshalb noch lange nicht auf dem iPad abspielen. Doch es gibt einfache Lösungen: Wir stellen Ihnen die besten Multimedia-Tools fürs Heimnetz in einer Bildergalerie vor. Mit diesen Alles-Spielern steht dem vernetzen Film-, Foto- und Musikgenuss im Heimnetz nichts mehr im Weg.

Damit das Streaming im Heimnetz funktioniert, muss ein Rechner die Multimedia-Dateien bereitstellen - er arbeitet als Media-Server. Das Gerät, auf dem die Filme, Fotos und Musikstücke abgespielt werden, ist der Media-Client oder Renderer. Deshalb muss auf beiden Geräten eine passende Software laufen, die das Multimedia-Streaming organisiert. Dass muss aber nicht dieselbe sein. Denn alle Streaming-Tools verstehen sich auf den gemeinsamen Standard DLNA (Digital Living Network Alliance). 

Warum Sie manche Videos im Heimnetz nicht abspielen können

DLNA schreibt allerdings nur bestimmte Formate fest vor: JPEG für Fotos, MPEG-2 für Videos und LPCM für Audio. Darüberhinaus gibt es optionale Formate wie MP3 oder MPEG4 - die können, müssen aber nicht unterstützt werden. Außerdem hängt es von der Hardware  der Heimnetz-Geräte und deren Rechenleistung sowie den auf dem Client installierten Codecs ab, ob sie bestimmte Formate abspielen können.

Aber auch die Rechenpower des Media-Servers spielt eine wichtige Rolle beim Multimedia-Streaming. Bringt er zu wenig Leistung mit, kann sich das Durchsuchen der Medienbilbiothek hinziehen, weil der Server die Metadaten wie Musiktitel, Interpret und ähnliches, nicht schnell genug verarbeiten kann.

Mit einem WLAN-Repeater, der als Bridge arbeitet, binden Sie einen älteren TV ins Heimnetz ein.
Vergrößern Mit einem WLAN-Repeater, der als Bridge arbeitet, binden Sie einen älteren TV ins Heimnetz ein.
© AVM

TV im Netzwerk

Hängt der Fernseher im Heimnetz, kann er als Bildschirm für alle anderen Geräte dienen: So streamen Sie beispielsweise Filme vom Smartphone auf das große Display. Smart-TVs bringen dafür einen LAN-Anschluss und viele sogar WLAN mit. Im Menü dieser TVs finden Sie meist eine Einstellung fürs Netzwerk, in der Sie auswählen über welchen Weg der Fernseher ins Netzwerk kommt. Dann sollten Sie noch dafür sorgen, dass der TV seine IP-Adresse per DHCP vom Router erhält. Nur sehr günstige Geräte lassen sich überhaupt nicht ins Netzwerk einbinden, weil sie weder LAN noch WLAN haben. WLAN können Sie dann auch nicht per USB-Adapter nachrüsten, weil dem Fernseher die passenden Treiber fehlen Um diese TVs Smart zu machen, emfpiehlt sich ein Mediastreaming-Stick wie der Google Chromecast oder der Fire TV Stick von Amazon.

Wollen Sie den Fernseher per WLAN anbinden, obwohl das Gerät nur eine LAN-Buchse hat, hilft eine WLAN-Bridge beziehungsweise ein WLAN-Repeater im Bridge-Modus weiter - zum Beispiel der FRITZ!WLAN Repeater 1750E .

Verbinden Sie das Gerät zunächst mit einem Rechner im Heimnetz. Im Menü des Repeaters übernehmen Sie dann die SSID des Heimnetz-WLANs sowie dessen Passwort. Anschließend verbinden Sie den Repeater per LAN-Kabel mit dem Fernseher. Der Repeater verbindet sich mit dem Router und so bekommt der angeschlossene Fernseher eine IP-Adresse im Heimnetz. Auf diese Weise können Sie im Netzwerk auf ihn zugreifen und er kommt über den Router auch ins Internet.

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