Strategie 3: Im Modus „Private Browsing“ surfen

Freitag den 26.09.2014 um 10:55 Uhr

von Arne Arnold

Der Modus „Private Browsing“ in
Internet-Browsern.
Vergrößern Der Modus „Private Browsing“ in Internet-Browsern.

Alle gängigen Internet-Browser bieten eine Funktion für so genanntes „Private Browsing“. So heißt die Funktion bei Firefox und Safari. Google Chrome nennt sie den „Inkognito“-Modus und Microsofts Internet Explorer „InPrivate Browsing“. Manche Nutzer glauben, mit dieser Funktion wären sie unerkannt im Internet unterwegs.

Bewertung: Hier liegt ein Missverständnis vor. Die Private-Browsing-Funktion ist in erster Linie dafür gedacht, keine Surfspuren auf dem PC zu hinterlassen. Sie löscht am Ende eines Internetausflugs den Browser-Verlauf und die Cookies. Den Informationsfluss vom PC zur Internetseite blockiert diese Funktion aber nur teilweise. Der neue Internet Explorer 9 deutlich weniger mitteilsam als seine Vorgänger. Auch die aktuellen Versionen von Google Chrome und Iron blockieren schon einiges, doch längst nicht alles.

Empfehlung: Private Browsing ist eine nützliche Funktion, wenn Sie vom Ehepartner unbemerkt etwa Geburtstagsgeschenke kaufen wollen. Zwar verringert sie die Möglichkeiten für neugierige Internetseiten, ihre Besucher wiederzuerkennen. Doch für unerkanntes Surfen im Internet taugt diese Funktion alleine nicht. Sie ist nur ein Zusatzschutz, der anderen Strategien ergänzt.

Freitag den 26.09.2014 um 10:55 Uhr

von Arne Arnold

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