Strategie 3: Im Modus „Private Browsing“ surfen

Dienstag den 27.05.2014 um 06:09 Uhr

von Arne Arnold

Der Modus „Private Browsing“ in
Internet-Browsern.
Vergrößern Der Modus „Private Browsing“ in Internet-Browsern.

Alle gängigen Internet-Browser bieten eine Funktion für so genanntes „Private Browsing“. So heißt die Funktion bei Firefox und Safari. Google Chrome nennt sie den „Inkognito“-Modus und Microsofts Internet Explorer „InPrivate Browsing“. Manche Nutzer glauben, mit dieser Funktion wären sie unerkannt im Internet unterwegs.

Bewertung: Hier liegt ein Missverständnis vor. Die Private-Browsing-Funktion ist in erster Linie dafür gedacht, keine Surfspuren auf dem PC zu hinterlassen. Sie löscht am Ende eines Internetausflugs den Browser-Verlauf und die Cookies. Den Informationsfluss vom PC zur Internetseite blockiert diese Funktion aber nur teilweise. Der neue Internet Explorer 9 deutlich weniger mitteilsam als seine Vorgänger. Auch die aktuellen Versionen von Google Chrome und Iron blockieren schon einiges, doch längst nicht alles.

Empfehlung: Private Browsing ist eine nützliche Funktion, wenn Sie vom Ehepartner unbemerkt etwa Geburtstagsgeschenke kaufen wollen. Zwar verringert sie die Möglichkeiten für neugierige Internetseiten, ihre Besucher wiederzuerkennen. Doch für unerkanntes Surfen im Internet taugt diese Funktion alleine nicht. Sie ist nur ein Zusatzschutz, der anderen Strategien ergänzt.

Dienstag den 27.05.2014 um 06:09 Uhr

von Arne Arnold

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (5)
  • IRON67 13:38 | 13.09.2013

    Zitat: Navigatiko
    Sehr viele Webseiten funktionieren nur mit Java.


    Falsch. [COLOR=#FF0000]Das verwechselst du mit JavaSCRIPT.[/COLOR] Und das ist etwas völlig anderes.

    Keiner meiner Browser kann seit einem Jahr etwas mit Java anfangen und ich habe auf keiner Webseite Probleme.

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  • Vic-TOR Lazlo 10:04 | 13.09.2013

    Artikel bitte ergänzen

    In der Bildergalerie wird JonDo als effektivste Möglichkeit erwähnt, im Artikel gar nicht, da scheint eine ganze Seite zu fehlen.

    Der Iron PC-WELT-Edition-Browser lässt Erweiterungen m. W. nur zu wenn man ein Googlekonto hat. Das ist für mich ein Nogo.

    Browser-Fingerabdruck lässt sich ganz gut mit dem Firefox-Addon FireGloves umgehen. Kann bei Bedarf (Funktionalität) mal ausgeschaltet werden. Als Ergänzungen zum Addon NoScript eignen sich für Firefox Ghostery sowie Adblock Plus sehr gut.

    Das Linux-OS "Tails" (startet v. Stick oder DVD) könnte für viele auch sehr interessant sein.

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  • kazhar 18:17 | 19.05.2012

    java? war das nicht letztes jahrtausend das komische plugin von sun?

    was du meinst ist wohl javascript. das lässt sich tatsächlich nicht abschalten ohne dass die funktion einiger seiten verloren geht. das führt dann dazu, dass ich diese seiten nicht mehr nutze, wenn es funktionierende alternativen gibt.

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  • Navigatiko 12:38 | 19.05.2012

    Java deaktivieren - praktisch nicht möglich!

    Die Idee klingt gut, ist aber nicht realistisch. Sehr viele Webseiten funktionieren nur mit Java. Das kann man also wirklich vergessen!

    Salü
    Nav.

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  • Navigatiko 12:15 | 19.05.2012

    So surfen Sie absolut anonym im Internet

    Daß über die IP eine Suchmaschine oder wer auch immer eine Person identifizieren könnten ist zum Glück unwahrscheinlich, denn schon spätestens nach 24 Stunden hat diese keine Relevanz mehr. Also selbst wenn Sucher A seine Adresse angeben würde, könnte diese IP (s.o.) dazu nicht mehr in Relation gesetzt werden.
    Wer natürlich in einer Session nach Mord und dann nach sich selbst sucht [Knast Eingangstür] :aua:

    Nav.

    PS: Wie kann man bei Google die Erkennung abschalten, ohne sie völlig aufzugeben - man braucht die ja zB wegen Google Market hin und wieder.

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