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Storage-Tipps für Windows und Linux

08.08.2015 | 08:11 Uhr |

Möglichkeiten zur Datensicherung oder zum Verwalten von Laufwerken und Files gibt es viele. Allerdings kann man auch schnell Daten ins Nirwana befördern oder Vorgänge unnötig komplex machen. Mit den richtigen Kniffen geht vieles leichter von der Hand.

Tools und Bordmittel gibt es sowohl unter Windows als auch unter Linux genug, um die tägliche Arbeit mit Laufwerken und Dateien zu erledigen. Ebenso sollte die Sicherung von Daten im Hintergrund und ohne große Interaktion erfolgen, und auch die TRIM-Funktion bei SSDs müsste eigentlich aktiv sein. Doch in der Praxis hakt es oft an Kleinigkeiten, warum etwas nicht funktioniert, sei es eine vergessene Kommandozeilen-Option beim Backup unter Linux oder das Ärgernis, dass sich die Partition unter Windows nicht wie gewünscht anlegen lässt. Unsere Sammlung von Storage-Tipps hilft hier weiter.

Windows 8: Systemabbild anlegen

In Windows 8 hat Microsoft die Funktion zum Erstellen eines Images gut versteckt. Das Feature ist aber immer noch vorhanden und lässt sich, wenn man es einmal gefunden hat, genauso einfach verwenden wie in der Vorgängerversion des Betriebssystems.

Um mit Windows 8 ein vollständiges Abbild Ihres Rechners anzulegen, öffnen Sie die Systemsteuerung. Jetzt klicken Sie am rechten Ende der Adresszeile auf den Pfeil, und wählen aus dem Menüden Eintrag Alle Systemsteuerungselemente . Klicken Sie anschließend doppelt auf Windows 7-Dateiwiederherstellung . An diese Stelle gelangen Sie auch, indem Sie die Windows-Taste + R drücken, den Kurzbefehl control /name Microsoft.BackupandRestore eingeben und auf OK klicken.

Gut verborgen: Wer unter Windows 8 ein Image erstellen will, muss in der Systemsteuerung die Windows 7-Dateiwiederherstellung aufrufen.
Vergrößern Gut verborgen: Wer unter Windows 8 ein Image erstellen will, muss in der Systemsteuerung die Windows 7-Dateiwiederherstellung aufrufen.

Nun klicken Sie im linken Teil des Fensters auf Systemabbild erstellen . Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten, und wählen Sie als Speicherziel am besten ein DVD-Laufwerk oder eine externe Festplatte. Sollten Sie eine Partition angegeben haben, die sich auf dem zu sichernden Datenträger befindet, macht Windows Sie auf dieses Risiko aufmerksam, denn im Ernstfall kann so auch das erstellte Backup verloren gehen.

Produkte : Der Trick funktioniert mit Windows 8.

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