Stealther konnte uns nicht überzeugen. Die Bedienung ist etwas umständlich, zudem machte die Proxy-Prüfung Probleme.
Bedienung: Stealther startet zusammen mit Windows und ist darauf ausgelegt, permanent im Hintergrund zu laufen. Möchte der Anwender mal nicht anonym surfen, stellt er im Programm den „Surfmodus“ auf „Direct Net“.
Die Proxy-Liste lässt sich einsehen und bearbeiten. Durch eine Prüffunktion lassen sich Proxys ausfindig machen, die nicht mehr reagieren. Diese sind nur umständlich zu löschen. Die mühsam entrümpelte Liste sollte der Anwender tunlichst über „Datei, Proxy Liste speichern“ sichern. Denn sie wird beim nächsten Start des Online-Updates gnadenlos mit der Proxy-Liste des Herstellers überschrieben – auch wenn sich diese seit dem letzten Update-Vorgang gar nicht verändert hat. Mit „Datei, Proxy Liste laden“ holt man sich seine bearbeitete Liste zurück. Damit sich der Vorgang nicht täglich wiederholt, muss der Nutzer in den Optionen das automatische Online-Update deaktivieren. Die Bedienerführung wurde an einigen Stellen nicht ins Deutsche übersetzt.
Zusatzfunktionen: Die „Cookie-Kontrolle“ blockte in unserem Test alle Cookies ab. Für bestimmte Websites lassen sich Ausnahmen festlegen.
Sicherheit: Die Proxy-Liste war zum Testzeitpunkt mit über 700 Einträgen gefüllt. Davon waren 53 anonyme Proxys noch aktiv. Die Prüffunktion arbeitete im Test nur bei einer direkten Internet-Verbindung. Als wir das Tool im Firmennetz testeten, wo es sich hinter einer Firewall befand, markierte es alle Proxys als nicht funktionstüchtig.
Stealther leitet Daten automatisch alle paar Sekunden über einen anderen Proxy. Zusätzliche Sicherheit verspricht der „Super-Stealth“-Modus. Dabei werden die Daten nicht über Proxys aus der Liste, sondern verschlüsselt über die PCs anderer Nutzer des Programms geleitet, die sich freiwillig dazu bereit erklärt haben. Im Test funktionierte der Modus nicht immer.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 8 von 11
Nächste Seite

