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Standardeinstellungen in Word rekonstruieren

Bei Word 97 und 2000 lässt sich eine Menge konfigurieren. So können Sie beispielsweise die Position der Symbolleisten verschieben, Menü-Einträge ausblenden und Schaltflächen entfernen oder hinzufügen. In manchen Fällen möchten Sie die Original-Konfiguration später wiederherstellen, etwa nach einer versehentlichen Änderung. Standardmäßig bietet Word dafür aber nur sehr begrenzte Möglichkeiten. Die PC-WELT verrät Ihnen, wie Sie die Original-Konfiguration wiederherstellen.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Gering

Bei Word 97 und 2000 lässt sich eine Menge konfigurieren. So können Sie beispielsweise die Position der Symbolleisten verschieben, Menü-Einträge ausblenden und Schaltflächen entfernen oder hinzufügen. In manchen Fällen möchten Sie die Original-Konfiguration später wiederherstellen, etwa nach einer versehentlichen Änderung. Standardmäßig bietet Word dafür aber nur sehr begrenzte Möglichkeiten.

Die einzige in Word vorgesehene Option zum Rekonstruieren von Standardeinstellungen betrifft die Symbolleisten einschließlich der Menüleiste. Sie können diese in den Originalzustand zurückversetzen, indem Sie über "Extras, Anpassen" auf die Registerkarte "Symbolleisten" gehen. Wählen Sie hier nacheinander jede geänderte Symbolleiste in der Liste aus, und klicken Sie auf "Zurücksetzen".

Im folgenden Dialog müssen Sie jeweils "Normal.dot" auswählen, um die Symbolleiste für alle Dokumente zu ändern. Wenn Sie nur das aktuelle Dokument oder eine damit verbundene Vorlage aus der Liste auswählen, setzt Word lediglich die Leiste in diesem Dokument oder in dieser Vorlage zurück.

Es ist in Word 97 und 2000 aber auch möglich, alle Änderungen zurückzunehmen und die Standardeinstellungen zu rekonstruieren. Allerdings ist das Verfahren etwas aufwendig. Denn Word speichert Benutzereinstellungen sowohl in der globalen Dokumentvorlage NORMAL.DOT als auch in der Windows-Registry. In der NORMAL.DOT sind hauptsächlich Informationen über die Formatierung der Dokumente, benutzerdefinierte Symbolleisten, Makros und Autotext-Einträge gespeichert.

Die Registry dagegen enthält Werte für Einstellungen, die die Funktionsweise des Programms betreffen. Das sind beispielsweise die meisten Einstellungen, die Sie über "Extras, Optionen" vornehmen können.

So entfernen Sie in der NORMAL.DOT gespeicherte Einstellungen.

Um alle Änderungen rückgängig zu machen, genügt es, die Datei einfach zu löschen. Word legt dann beim nächsten Start automatisch eine neue Vorlage mit den Standardwerten an. Diese Radikalkur sollten Sie aber nur vornehmen, wenn in der NORMAL.DOT keine Formatvorlagen, Autotexte oder Makros gespeichert sind, die Sie weiterhin benötigen.

So entfernen Sie in der Registry gespeicherte Informationen.

Starten Sie Regedit, und löschen Sie unter Word 97 den Schlüssel "Hkey_Current_User\Software\Microsoft \Office\8.0\Word\Data" (Word 2000: "Hkey_Current_User\Software\Microsoft \Office\9.0\Word\Data"). Word erstellt dann beim nächsten Start automatisch einen neuen Schlüssel mit den Standardwerten. Diesen Schlüssel sollten Sie in eine REG-Datei exportieren. In Zukunft genügt dann ein Doppelklick auf die REG-Datei, um die Standardeinstellungen zu laden.

Tipp: Wenn Sie Benutzerprofile eingerichtet haben oder mit Windows ME, NT 4 oder Windows 2000 arbeiten, legt Word für jeden Benutzer eine eigene NORMAL.DOT an. In diesem Fall sollten Sie die Windows-Suchfunktion verwenden (F3-Taste), um die gewünschten DOT-Dateien zu löschen. Die Registry-Schlüssel für die einzelnen Benutzer können Sie zurücksetzen, indem Sie die oben genannte REG-Datei mit den Standardwerten über den Autostart-Ordner oder ein Login-Script importieren.

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