Spürhunde im Web

Agenten suchen in Ihrem Auftrag im Netz nach den besten Angeboten

Ob es um die billigsten Bücher, die preisgünstigsten Flüge oder um die ganz persönliche Informationsrecherche geht: sind die neuen Favoriten der Internet-Gemeinde. Eine ganze Reihe dieser nützlichen Helfer ist ständig unterwegs und durchkämmt Tag für Tag das Web.

Wer kennt das nicht? Suchmaschine aufrufen, Stichwörter eingeben - das Ergebnis sind oft Dutzende von Websites, die erst einmal durchforstet werden wollen. Ähnlich ergeht es Online-Shoppern, die im Internet günstig einkaufen wollen. Hier müssen erst einmal Online-Geschäfte gefunden, jeder Shop besucht und Produkte und Preise verglichen werden. Da kann einem der Einkaufsspaß leicht vergehen.

Was wie Science Fiction klingt, ist bereits Realität. Unter Bezeichnungen wie Agenten, Knowbots, Robots, Spider oder einfach Bots tummeln sich kleine Programme im Netz, die im Informationswirrwarr genau das herausfiltern, was der Benutzer zur Vorgabe gemacht hat.

Um solche Helfer zu nutzen, ist es lediglich nötig, dem Agenten seine mitzuteilen - und ihn mit diesem Auftrag in das weltweite Netz loszuschicken. Die digitalen Assistenten versuchen dann genau das holen, was man bei herkömmlichen Suchmaschinen allenfalls unter einem mitgelieferten Adreß-Berg finden kann.

Zwar steckt die ganze Technik noch in den Kinderschuhen, viele sind und mancher Suchauftrag geht ins Leere - doch einfache Agenten verrichten bereits zur Zufriedenheit vieler Surfer ihre Dienste. Auch die bekannten Suchmaschinen wie Alta Vista, Lycos oder Excite machen sich diese Helfer zunutze. Hier sammeln schon seit längerem einfache Robots die Datensätze: dazu suchen sie das Internet ständig nach neuen Adressen ab und nehmen sie in die heimischen Datenbanken auf. Allerdings: über die Preistransparenz. Beispielsweise hindert der CD-Online-Shop CD Now den Preisagenten Bargain Finder daran, sein Angebot zu durchsuchen.

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