2094437

Check: Spioniert mein Computer mich aus?

17.07.2016 | 08:33 Uhr |

Schon bei einem einfachen Windows-PC nehmen oft 20 oder mehr Programme Kontakt mit dem Internet auf. Welche das sind und wie Sie den Datenfluss kontrollieren, erfahren Sie hier.

Sie glauben, Ihr PC versendet insgeheim Daten ins Netz? Mit diesen Tipps finden Sie es heraus und behalten die volle Kontrolle über alle Ihre Tools. Das geht mit einer lokalen Firewall wie Zonealarm , Comodo Firewall oder Sphinx Windows 10 Firewall Control Free .

Warum Firewalls für den Desktop groß in Mode kamen

Im Jahr 2003 machte der Wurm  Blaster  die Runde, gefolgt vom Schädling  Sasser  im Mai 2004. Beide verbreiteten sich massenhaft. Sie konnten sich auf Windows-XP-PCs einschleusen, sobald der Rechner per Modem mit dem Internet verbunden war. Eine damals noch weit verbreitete Einwahlmethode. Beide Würmer nutzten Sicherheitslücken in Windows-Komponenten. Eine Desktop-Firewall hätte das verhindern können. Doch die in Windows XP integrierte Firewall war standardmäßig deaktiviert. Erst mit dem Service Pack 2 für Windows XP schaltete Microsoft die Firewall ein.

Hatte der Wurm Sasser einen Windows-XP-Rechner infiziert, schaltete sich dieser in unregelmäßigen Abständen mit einer solchen Nachricht aus.
Vergrößern Hatte der Wurm Sasser einen Windows-XP-Rechner infiziert, schaltete sich dieser in unregelmäßigen Abständen mit einer solchen Nachricht aus.

Das Service Pack erschien allerdings erst im August 2004. Zu diesem Zeitpunkt war das Vertrauen in die Sicherheitstechnik von Microsoft schon arg geschrumpft. Das lag zum einen an den vielen Sicherheitslücken, zum anderen an den Funktionen von XP, die automatisch und im Hintergrund Kontakt mit Microsoft-Servern aufnahmen. „Nach Hause telefonieren“ wurde das damals genannt.

Downloads: Diese Freeware macht NSA-Spionen das Leben schwer

Die meisten Anwender wollten deshalb lieber eine Firewall von einem anderen Hersteller. Das war die große Zeit der kostenlosen Firewall Zonealarm Free und von anderen ähnlichen Tools. Die meisten dieser Programme sind heute verschwunden oder werden nicht mehr weiterentwickelt. Das trifft etwa auf die Sygate Firewall zu, die von Symantec aufgekauft und eingestellt wurde, oder die McAfee Firewall, die es nicht mehr als eigenständiges Desktop-Programm gibt.

Warum Firewalls nicht mehr wichtig erschienen

Desktop Firewall sind allerdings alles andere als einfach zu handhaben, und sie gingen mit ihren häufigen Meldungen den meisten Anwendern auch bald auf die Nerven. Außerdem gewöhnten sich die meisten Nutzer an die vielen Tools, die selbstständig Kontakt mit dem Internet herstellten. In der Regel waren es ja Update-Programme, die nach neuen Sicherheits-Patches suchten – was ja eine durchaus erwünschte Aktion ist. Viele wechselten auch zu DSL und setzten einen DSL-Router ein. Dieser kann alleine schon durch seine NAT-Funktion sehr effektiv Angriffe aus dem Internet abwehren.

DSL-Router wie die Fritzbox haben die Angreifbarkeit von Windows erheblich reduziert.
Vergrößern DSL-Router wie die Fritzbox haben die Angreifbarkeit von Windows erheblich reduziert.

Außerdem zeigten sich gängige Desktop-Firewalls gegenüber Trojanern und anderen Schädlingen oft machtlos. Denn hatte ein Trojaner das Antivirenprogramm bereits ausgetrickst, dann konnte er auch recht simpel die Firewall umgehen. Entweder er zerstörte die Firewall gleich weitgehend oder er verpackte seine Daten in den Datenstrom einer erlaubten Online-Anwendung, meist in die des Internet Explorers. An dieser Verwundbarkeit von Desktop-Firewalls hat sich bis heute wenig geändert. Zur Abwehr von Viren, die bereits auf dem PC sind, tragen sie eher wenig bei. Diese Aufgabe muss auf einem Desktop-PC die Antiviren-Software leisten. Schließlich hat sich die Windows-Firewall als Abwehrprogramm gegen unaufgeforderte Verbindungen von außen als sehr zuverlässig und auch performant erwiesen. Einige Internet-Sicherheitspakete nutzen heute etwa keine eigene Firewall mehr, sondern greifen auf die Funktionen der Windows Firewall zurück, etwa F-Secure Internet Security oder Avira Antivirus Pro.

Warum es sich lohnt, eine Firewall für den Desktop zu installieren

Viele Anwendungen für den PCs lassen sich heute überhaupt erst sinnvoll nutzen, wenn sie Kontakt zum Internet herstellen dürfen. Doch längst nicht alle. Wenn Sie wissen möchten, welches Programm eine Online-Verbindung aufbaut und wohin diese geht, dann hilft eine Desktop-Firewall. Sich eine solche zu in­stallieren und damit die rudimentäre Windows-Firewall zu ersetzen, ist durchaus empfehlenswert. So bekommen Sie etwas Einblick in alle Programme mit Internetzugriff und entdecken vielleicht auch Tools, denen Sie den Online-Zugang lieber verweigern möchten.

Zugegeben: Einen raffinierten Spionage-Virus mit Rootkit-Funktion (Unsichtbarkeitsmodus) werden Sie mit der Desktop-Firewall nicht aufdecken. Dafür benötigen Sie auch weiterhin Ihr Antivirenprogramm, etwa die Freeware Avira Antivirus Free . Trotzdem wird sich eine Desktop-Firewall als sehr informativ erweisen. Sie müssen das Tool ja nicht für immer installiert lassen. Wenn Sie sich einen Eindruck von Ihren Online-Verbindungen gemacht haben, können Sie zur eingebauten Windows-Firewall zurückkehren. Diese wehrt seit Jahren zuverlässig unaufgeforderte Verbindungen vom Internet auf Ihren PC ab. Gleichzeitig lässt sie alle ausgehenden Verbindungen zu. Das ist zwar nicht informativ, stört aber eben auch nicht weiter.

Aus der mittlerweile recht überschaubar gewordenen Anzahl an reinen Desktop-Firewalls haben wir zwei Tools ausgewählt. Wer es einfach mag, setzt Sphinx Windows 10 Firewall Control Free ein, wer die volle Kontrolle möchte, nutzt Comodo Firewall Free .

Hinweis:  Wenn Sie bereits ein komplettes Sicherheitspaket mit integrierter Firewall einsetzen, sollten Sie keine zusätzliche Desktop-Firewall installieren. Die Tools kommen sich sonst nur in die Quere.

Harte Regeln für die Firewall: Nichts für schwache Nerven

Die Comodo Firewall können Sie sehr strikt einstellen, sodass jede Aktion eines Online-Programms genehmigt werden muss. Dazu zählt dann nicht nur die Erlaubnis, eine Verbindung ins Internet aufzubauen. Sie müssen auch Änderungen an der Registry und andere Konfigurationsänderungen bestätigen. So löste etwa der Start des Internet Explorers auf unserem Test-PC ganze 14 Nachfragen aus. So wird die Nutzung des PCs schnell zu einem Geduldsspiel. Wenn Sie zudem einmal einem erwünschten Programm versehentlich eine Erlaubnis verweigern, blockieren Sie Teile des Programms oder machen es gar vorüber­gehend ganz funktionsuntüchtig.

Mit einer Fehlkonfiguration der Firewall können Sie sich auch komplett von Internet abtrennen. Der Einsatz von Comodo ist also nichts für schwache Nerven. Doch wer es mit der Firewall versucht, erhält zum Lohn tiefe Einblicke in seine Online-Programme. Außerdem lässt sich der Spuk jederzeit beenden, wenn Sie die Comodo Firewall wieder de­installieren. An ihrer Stelle wird die Windows-Firewall wieder aktiv. Um wirklich keine Gefahr einzugehen, sollten Sie vor der Installation der Comodo Firewall einen Wiederherstellungspunkt in Windows anlegen. So können Sie jederzeit zu diesem Konfigurationszustand des Systems zurückkehren. Das geht über die Systemsteuerung oder über die Tastenkombination Windows-R und die Eingabe von control sysdm.cpl. Wählen Sie auf der Registerkarte „Computerschutz“ Ihr Systemlaufwerk aus und sichern es über „Erstellen“.

Comodo Firewall: Die Installation Schritt für Schritt erklärt

Der Installationsassistent bietet Ihnen zunächst eine Sprachauswahl an. Im nächsten Schritt sind bereits zwei Optionen aktiviert. Zum einen stimmen Sie zu, dass die Software eine anonymisierte Nutzerstatistik an den Hersteller senden darf. Zum anderen erlauben Sie ihr, dass sie Infos zu unbekannten Programmen einholt. So kann die Firewall einfacher entscheiden, ob ein unbekanntes Tool harmlos ist oder feindselig. Welche Daten genau versendet werden, verrät Comodo leider nicht. Das Tool, mit dem Sie Spione auf Ihrem PC finden möchten, will somit selber Daten senden, die Sie kaum einsehen können. Immerhin lässt sich das einfach verhindern, indem Sie den Haken vor dieser Option entfernen. Das hat natürlich deutlich mehr Nachfragen der Firewall bei Ihnen zur Folge.

NSA-Spähsystem austricksen: So schützen Sie sich vor Prism

In den nächsten Schritten können Sie von Ihrem Standard-Browser zum Comodo-Browser wechseln und künftig den DNS-Server von Comodo nutzen sowie die Suchmaschine von Yahoo einsetzen. Bis auf die Option mit Yahoo bringen die genannten Optionen einen gewissen Sicherheitsvorteil, zwingend sind sie aber nicht. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wählen Sie alle Optionen ab. Der Comodo-Browser wird trotzdem installiert, sodass Sie ihn auch so testen können.

Nach der Installation macht sich Comodo erst mal etwas auf Ihrem Desktop breit: Neben der Bedienerführung startet ein Infofenster (Widget) in der rechten oberen Ecke und ein weiteres rechts unten. Im unteren Fenster geben Sie an, in welcher Netzwerkumgebung Sie sich gerade befinden (Zuhause, Arbeit oder öffentliches Netz). Das obere Fenster lassen Sie über einen Rechtsklick darauf und „Widget -> Anzeigen“ verschwinden. Außerdem ist noch ein Neustart fällig, was ebenfalls per Infofenster angezeigt wird. Nach dem Neustart wird einiges an Infofenstern geboten, doch wir installieren ja die Firewall, um Infos zu erhalten.

Comodo Firewall für den ersten Einsatz vorbereiten

Nach dem ersten Neustart des PCs erscheint ein Werbefenster von Comodo, das die Vorteile der Firewall preist. Über „Dieses Fenster nicht mehr anzeigen“ verschwindet es dauerhaft. Bei unserem Test-PC taucht auch gleich die erste Frage auf. Ein Update-Tool für Treiber versucht eine Verbindung ins Internet aufzubauen, und Comodo bietet an, das zu erlauben, zu verbieten oder eine benutzerdefinierte Regel anzuwenden. Wenn Sie jetzt ohnehin in Experimentierlaune sind und bei Ihnen ebenfalls schon eine solche Meldung kommt, können Sie ihr den Online-Zugriff auch verwehren. Sie werden gleich erfahren, wo Sie diese Regeln nachträglich ändern können.

Zuvor sollten Sie aber noch ein paar Grundeinstellungen setzen. Die Einstellungen, die wir hier vorschlagen, sind maximal unbequem und erzeugen deshalb das Maximum an Meldungen. Für die tägliche Arbeit ist das kaum geeignet, für Testzwecke aber sehr informativ.

So sieht die Bedienerführung von Comodo Firewall in der erweiterten Ansicht aus.
Vergrößern So sieht die Bedienerführung von Comodo Firewall in der erweiterten Ansicht aus.

Starten Sie die Bedienerführung der Firewall, etwa über die Verknüpfung auf dem Desktop. Es präsentiert sich die „Einfache Ansicht“. Ein Klick auf das Einstellungssymbol links oben wechselt zur „Erweiterten Ansicht“. Dort wählen Sie „Firewall“, um die „Erweiterten Einstellungen“ zu öffnen. Die folgenden Änderungen beziehen sich auf diesen Bereich:

Gehen Sie auf „Firewall-Einstellungen“ und ändern Sie hinter „Filtern des Datenverkehrs aktivieren“ die Auswahl auf „Eigene Richtlinie“. Kontrollieren Sie, dass keine Haken unter „Dateibewertung -> Einstellungen zur Dateibewertung -> Online Suche aktivieren“ gesetzt ist. Stößt Comodo auf ein unbekanntes Online-Programm, wird es Sie fragen, ob das Programm in Internet gehen darf oder nicht. Um noch mehr Meldungen zu bekommen, entfernen Sie zudem die Haken bei den beiden vorletzten Punkten: „Vertraue Anwendungen, die signiert sind“ und „Vertraue Dateien, die von vertrauenswürdigen Installationsprogrammen stammen“. Kontrollieren Sie schließlich noch unter „Allgemeine Einstellungen -> Konfiguration -> Comodo – Firewall Security“, ob hier das Wort „Aktiv“ steht. Falls nicht, ändern Sie das mit einem Doppelklick.

Außerdem: Einige Internetprovider verbinden Sie bereits per IPv6-Protokoll mit dem Internet. Damit die Firewall auch diese Verbindungen kontrolliert, setzen Sie einen Haken bei „Erweiterte Einstellungssymbol -> Firewall -> Firewall Eintellungen -> IPv6-Verkehr filtern“.

So nutzen Sie die Comodo Firewall für den PC

Die eben getroffenen Einstellungen sollten die Comodo Firewall und auch Sie jetzt richtig ins Schwitzen bringen. Vor allem da die Firewall nun auch keinen signierten Programmen mehr vertraut, meldet sie eine Menge Systemkomponenten von Windows. Wenn Ihnen die Meldungen zuviel werden, sollten Sie diese Einstellung als Erstes rückgängig machen.

Die Meldungen von Comodo erscheinen unten rechts. Sie benennen ein Programm und wollen wissen, ob es eine genannte Aktion durchführen darf oder nicht. Wenn Sie auf den Programmnamen klicken, erhalten Sie weitere Infos zu dem Tool. Interessantere Infos gibt’s meist über den Pfeil rechts vom Programmnamen. Comodo verrät so, was das Tool gerade anstellen möchte.

Datenschutz: Verschlüsselungstechnik einfach erklärt

Sind Sie sich nicht sicher, was es mit dem Tool auf sich hat, müssen Sie danach etwa bei Google suchen und dann entscheiden, ob es harmlos ist oder nicht. Im Zweifelsfall können Sie immer erst mal „Blockieren“ wählen. Nur bei Ihrem Internetbrowser sollten Sie natürlich „Erlauben“ anklicken, damit Sie ihn nutzen können. Noch besser, Sie wählen die Regel „Behandeln als -> Web-Browser“. Ein Haken unten bei „Antwort merken“ speichert die entsprechende Regel in den Einstellungen. Wird ein legitimes Programm immer wieder gemeldet, etwa weil es laufend Änderungen an der Registry vornehmen möchte, können Sie auch „Behandeln als -> Zugelassene Anwendung“ sowie „Installations- oder Updateroutine“ wählen, um weitere Meldungen zu vermeiden.

In das Einstellungsmenü von Comodo muss man sich etwas einfuchsen. Viele der Optionen sind nicht selbst¬erklärend. Zudem erschwert das automatisch ein- und ausklappende Menü links die Orientierung.
Vergrößern In das Einstellungsmenü von Comodo muss man sich etwas einfuchsen. Viele der Optionen sind nicht selbst¬erklärend. Zudem erschwert das automatisch ein- und ausklappende Menü links die Orientierung.

Entscheidungshilfe:  Suchen Sie nach dem Namen eines Online-Programms bei Google, sollten Sie eigentlich eindeutige Hinweise darauf bekommen, ob das Tool harmlos ist oder nicht. Zusätzliche Hilfe bietet die Shareware Security Task Manager , die Bewertungen zu allen aktiven Prozessen abgibt.

Online-Verbindungen, die Sie nicht verbieten sollten: Außer dem Browser sollten Sie auch die Anfragen zu Update-Tools mit „Zulassen“ beantworten. Denn wenn etwa Ihr Antivirenprogramm keine Updates mehr laden darf, wird es Ihren PC nicht mehr schützen. Und wenn die anfälligen Adobe-Tools Flash und Adobe Reader sich nicht aktualisieren dürfen, hat Ihr System bald Sicherheitslücken.

Firewall-Regeln nachträglich ändern:  Möchten Sie eine gespeicherte Regel nachträglich ändern, geht das unter „Erweiterte Einstellungen -> Dateibewertung -> Dateiliste“. Dort werden Sie bereits etliche Programme mit der Einstellung „Vertrauenswürdig“ vorfinden. Diese hat Comodo automatisch so eingestuft, als Sie die Einstellungen noch nicht auf „Eigene Richtlinie“ geändert hatten. Die Regeln lassen sich einzeln pro Programm ändern oder auch komplett löschen.

Protokolle einsehen:  Ein Klick auf „Aufgaben“ in der Hauptbedienerführung von Comodo bringt Sie zum Menüpunkt „Protokolle einsehen“. Dort kontrollieren Sie, welche Tools seit der Installation der Firewall ins Internet gegangen sind.

Comodo weniger streng einstellen:  Die Firewall von Comodo bietet sehr viele Funktionen und Einstellmöglichkeiten. Wenn Sie lieber weniger Meldungen, dafür mehr automatische Entscheidungen von Comodo bekommen möchten, machen Sie die oben genannten Änderungen rückgängig. Zudem wechseln Sie unter „Einstellungen zur Sicherheit -> Firewall -> Firewall-Einstellungen -> Filtern des Datenverkehrs aktivieren“ die Auswahl von „Eigene Richtlinie“ hin zu „Sicherer Modus“. Diese Änderung lässt sich auch direkt in der Hauptbedienerführung von Comodo vornehmen. Mit diesen Änderungen sollten nur selten Nachfragen kommen.

Hier meldet das Tool Sphinx Windows 10 Firewall Control Free das Update-Programm von Avira. Solchen Update-Modulen sollten Sie stets den Internet-Zugriff erlauben, um keine Sicherheitslücke ins System zu reißen.
Vergrößern Hier meldet das Tool Sphinx Windows 10 Firewall Control Free das Update-Programm von Avira. Solchen Update-Modulen sollten Sie stets den Internet-Zugriff erlauben, um keine Sicherheitslücke ins System zu reißen.

Sphinx: Die einfache Alternative zur Firewall von Comodo

Wer das Aufspüren seiner Online-Programme nicht ganz so kompliziert gestalten möchte wie mit der Comodo Firewall, für den gibt es eine praktische Alternative. Das kostenlose Tool Sphinx Windows 10 Firewall Control Free . Es setzt auf der Firewall von Windows auf, ergänzt diese aber um einen Assistenten, der auch ausgehende Verbindungen überwacht und meldet. Bei der Installation belassen Sie die Standardeinstellungen. Systemkomponenten erhalten so automatisch die Erlaubnis für die Online-Verbindung. Alle anderen Programme mit Verbindungsversuchen ins Internet meldet die Firewall automatisch. Ein Klick auf „Enable all“ erlaubt den Zugriff, einer auf „Disable All“ verbietet ihn. Mit diesem Tool sind zwar zunächst auch etliche Angaben fällig, doch nach 20 bis 30 Klicks haben Sie meist schon einen kompletten Regelsatz und werden kaum noch von der Firewall belästigt.

In der Bedienerführung von Sphinx Windows 10 Firewall Control Free finden Sie auf der Registerkarte „Ereignisse“ alle zuletzt ausgeführten Online-Verbindungen, sortiert nach Programm, Uhrzeit und Zieladresse. Mit einem Rechtsklick auf einen Eintrag der Liste lässt sich der Befehl „Who is“ wählen, der Ihnen Infos zum kontaktierten Server liefert. 

So schützen Sie Ihr Facebook-Konto vor Hackern
0 Kommentare zu diesem Artikel
2094437