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Reich werden mit E-Sport, Wetten und Co.

17.05.2011 | 12:00 Uhr |

Monatlich 5.000 Euro - wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Gaming, Wetten und E-Sport Ihre Haushaltskasse aufbessern können - zumindest rein theoretisch.

Spaß beim Spielen haben und damit Geld verdienen: wäre das nicht ein Traum? Wir wollten wissen, was in Sachen Zocker-Zubrot möglich ist, und recherchierten. Dabei lernten wir einen jungen Mann kennen, der seinen Lebensunterhalt zum Teil mit dem Online-Rollenspiel "World of Warcraft" besteitet, sprachen mit deutschen Profispielern, die monatlich 5.000 Euro kassieren und machten einen ehemaligen "Starcraft"-Profi ausfindig, der heute beim Pokern Millionen scheffelt. Zu guter Letz thaben wir einen Selbstversuch mit Geld-Browserspielen gestartet und wegen eines Gewinns von sagenhaften 20 Cent bei einer Runde Darts auf dem Tisch getanzt – um Minuten später in die Kante desselben zu beißen, weil bei einer einzigen Partie Billard ganz schnell fünf Euro verpulvert waren.

"Online-Spiele kostenlos, mit realen Gegnern – spielend Geld gewinnen!" Mit solchen und ähnlichen Sprüchen locken die so genannten Skillgame-Anbieter Tipp24games.de, Funwin.com und King.com. Dort gibt es vor allem Browser-Minispiele, darunter etliche Klone von Bejeweled und Moorhuhn, sowie die üblichen Verdächtigen Solitaire und Mah-Jongg. Andere Seiten, Stargames.com zum Beispiel, versprühen dagegen Casino-Flair, rücken Roulette, Poker und einarmige Banditen in den Mittelpunkt. Wir haben bei mehreren dieser Anbieter probegespielt und können zunächst überrascht konstatieren, dass einige der für Gelegenheitsspieler zurechtgeföhnten Browser-Werke tatsächlich Spaß machen.

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Wer glaubt, dabei stets gegen irgendwelche Hausfrauen anzutreten und mit diesen leichtes Spiel zu haben, hat sich allerdings geschnitten: Wir waren trotz einzelner Siege bald in der Verlustzone. Wollen Sie auf Dauer ein paar Cent Gewinn verbuchen, sollten Sie tunlichst die Gelegenheit nutzen und einige Zeit mit dem zur Verfügung gestellten Spielgeld üben. Ob die Motivation lange genug reicht, um wettbewerbstauglich zu werden, sei angesichts der simplen Strickweise der Spiele dahingestellt. Außerdem fehlt bei vielen der Reiz des direkten Duells. Man geht zum Beispiel selbst bei einer Runde DartKing allein an den Start und wirft die Pfeile innerhalb eines Zeitlimits. Die erzielten Punkte werden danach mit denen des Rivalen verglichen. Dieser hat bereits vorher gespielt oder tritt hinterher an. Es kann sogar sein, dass Sie das Ergebnis erst später per E-Mail erfahren. Das macht die Partien nicht nachvollziehbar. Denn wie kann man sicher sein, wirklich gegen einen anderen Menschen anzutreten?

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