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Gaming-PC im Eigenbau für 600 Euro

06.08.2015 | 15:30 Uhr |

Bauen Sie mit uns den maßgeschneiderten Gaming-PC für 600 Euro - inklusive Preis-Check, Einbau-Video & Upgrade-Tipps.

Rund die Hälfte des Budgets investieren wir in die Kombination aus AMD FX 6300 Black Edition und die Gigabyte Radeon R9 380 Gaming G1 4GB. Der Sechskerner von AMD arbeitet ab Werk mit 3,5 GHz, kann im Turbomodus aber auf bis zu 4,1 GHz hochschalten. Zudem lässt sich bei der Black Edition der Multiplikator frei wählen, sodass hier auch dank des bärenstarken CPU-Kühlers Cooler Master Hyper T4 noch viel Spielraum nach oben ist. Alternativ können Sie den leiseren EKL Alpenföhn Ben Nevis einsetzen, der allerdings mit knapp 100 Kubikmetern pro Stunde 20 Prozent weniger Luftdurchsatz bietet.

MITMACHEN UND GEWINNEN: Wir verlosen 3 Spiele-PCs für rund 3000 Euro!

Die Gigabyte-Grafikkarte ist schon ab Werk übertaktet. Der Grafikchip läuft mit 990 MHz und schöpft seine Rechenkraft von bis zu 3600 Gigaflops aus 1792 Shader- und 112 Textur-Einheiten, denen 32 Raster-Operations Prozessoren (ROP) zur Seite stehen. 4 GB GDDR5-Speicher, die über ein 256 Bit breites Speicherinterface angebunden sind und mit 1425 MHz laufen, sorgen auch bei höheren Auflösungen und großen Texturen für ruckelfreien Spielspaß. Unterm Strich besitzt die Gigabyte Radeon R9 380 Gaming G1 genügend Rechenleistung, um moderne Spiele in hohen Qualitätseinstellungen in Full-HD flüssig darzustellen. Leistungshungrige Titel wie Crysis 3 kommen auf circa 35 Bilder/s, während bei Battlefield 4 fast 50 Bilder/s drin sind.

Dank 4 GB GDDR5-Speicher auch höheren Auflösungen gewachsen: Gigabyte Radeon R9 380 Gaming G1
Vergrößern Dank 4 GB GDDR5-Speicher auch höheren Auflösungen gewachsen: Gigabyte Radeon R9 380 Gaming G1
© Gigabyte

Der CPU-GPU-Kombo sind 2 x 4 GB Arbeitsspeicher des Typs Crucial Ballistix Sport zur Seite gestellt. Die DDR3-1600-Module laufen im Zweikanalmodus mit CL9-9-9-24er-Zugriffszeiten. Bei der Samsung 850 EVO 120 GB bekommen Sie für rund 60 Euro 5 Jahre Herstellergarantie und eine garantierte maximale Schreibleistung von 75 Terabyte - da kann die Konkurrenz nicht mithalten. Dazu gibt’s hohe Leseraten und kurze Zugriffszeiten bei sehr niedrigem Stromverbrauch - einzig das etwas schwächere Schreibtempo trübt den sehr guten Gesamteindruck.

Gaming-PC für 600 Euro bauen & gewinnen

Spiele-PC im Eigenbau für 800 Euro

Und zugegeben: Der Platz auf der Festplatte ist etwas knapp bemessen, aber ein Spiele-PC ohne SSD geht gar nicht! Reichen Ihnen die 120 GB nicht aus, können Sie Daten, die Sie nicht ständig nutzen, entweder auf externe Medien auslagern. Oder Sie bauen die Festplatte Ihres alten Rechners aus und verwenden sie in Ihrem 600-Euro-Spiele-PC als reinen Massenspeicher. Alternativ gibt’s eine 1000-GB-Platte ab 45 Euro. Ansonsten müssen Sie konsequent durchgespielte Titel löschen, bevor Sie ein neues Spiel installieren. Kaufen Sie Ihre Spiele sowieso nur noch als Download-Lizenz, sparen Sie sich den DVD-Brenner. Wer noch selber Scheiben brennt oder DVD-Filme am PC abspielt, ist mit dem LiteOn iHAS124 zum Schnäppchenpreis von 12 Euro aber bestens bedient.

11-Euro-Schnäppchen: LiteOn iHAS124
Vergrößern 11-Euro-Schnäppchen: LiteOn iHAS124
© LiteOn

Bei einer maximalen Leistungsaufnahme von rund 300 Watt sichert das Cooler Master G450M 450W eine stabile Stromversorgung. Das 450-Watt-Netzteil mit 80-Plus-Bronze-Zertifikat bietet auch noch für höhere CPU- und GPU-Taktraten Spielraum. Das Gehäuse Enermax Ostrog ist ein absoluter Preis-Leistungs-Hammer: Für 38 Euro gibt’s ein sehr gut verarbeitetes Case mit Funktionen wie Kabelmanagement, Staubfilter, werkzeugloser Montage, Platz für bis zu 7 Lüfter und Front-Anschlüssen mit 4x USB (davon 1x USB 3.0), Kopfhörer und Mikrofon.

Spiele-PC im Eigenbau für 1000 Euro

Aufrüstempfehlungen: Einige Spiele sind CPU-limitiert. Mit dem AMD FX-6350 holen Sie sich für 25 Euro zusätzlich einen taktstarken 3,9-GHz-Prozessor in den Rechner, der besser gegen dieses Problem gewappnet ist. Allerdings bleibt dann kaum noch Spielraum fürs Übertakten, da die 125-Watt-CPU das 450-Watt-Netzteil gut auslastet. Ein Terabyte zusätzlicher Speicherplatz, die beispielsweise die Seagate Desktop HDD 1TB liefert, kostet Sie einen Aufpreis von 44 Euro. Das Gehäuse gibt es für einen Zehner extra auch mit schickem Sichtfenster. Den Luftstrom verbessern Sie mit einem weiteren 120-Millimeter-Lüfter in der Frontseite. Empfehlenswert: der Enermax T.B.Silence zum Preis von 6 Euro.

Schnell genug für flüssiges Gaming auf hohen bis maximalen Details in Full-HD: unser 600-Euro-PC
Vergrößern Schnell genug für flüssiges Gaming auf hohen bis maximalen Details in Full-HD: unser 600-Euro-PC

Leistungs-Test: Bereits ohne zusätzliches Overclocking erreicht der 600-Euro-PC im 3D Mark Fire Strike respektable 6177 Punkte. Das Spiel Witcher 3 gibt unser Gaming-Schnäppchen in der Full-HD-Auflösung mit Ultra-Qualitätseinstellungen flüssig mit rund 40 Bilder pro Sekunde wieder. Damit ist der 600-Euro-PC schnell genug für flüssiges Gaming auf hohen bis maximalen Details in Full-HD.

Komponente

Modell

Preis

Prozessor

AMD FX 6300

94,00 €

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Kühler

Cooler Master Hyper T4

21,00 €

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Hauptplatine

Gigabyte GA-970A-DS3P

65,00 €

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Arbeitsspeicher

Crucial Ballistix Sport 8GB Kit DDR3-1600

49,00 €

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Grafikkarte

Gigabyte Radeon R9 380 Gaming G1 4GB

223,00 €

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Soundkarte

Onboard

0,00 €

SSD

Samsung SSD 850 EVO 120GB

63,00 €

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Festplatte

keine

0,00 €

DVD-Brenner

LiteOn iHAS124

12,00 €

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Gehäuse

Enermax Ostrog

38,00 €

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Netzteil

Cooler Master G450M 450W

43,00 €

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Summe

608,00 €

 Hinweis: Preisangaben können variieren - günstigster Straßenpreis vom 5. August 2015

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