Spiegelreflexkamera ohne Spiegel
Micro Four Thirds – Digitalkamera-System der Zukunft
In seinen Grundzügen orientiert sich der Standard am „großen Bruder“ Four Thirds. Mit diesem Spiegelreflexsystem und seinem 2fachen Crop-Faktor revolutionierten Olympus und Kodak bereits 2002 die Fotowelt. Dank festgelegter Parameter ermöglicht es Four Thirds dem Anwender, Objektive, die nach dem Four-Thirds-Standard gefertigt sind, an allen Four-Thirds-Gehäusen zu verwenden – unabhängig vom Hersteller. In den Four-Thirds-Richtlinien sind folgende Faktoren festgelegt:
- die Art, Größe und Form des Objektivanschlusses sowie der Digitalkamera-Fassung
- die Größe des Abbildungskreises
- die Entfernung zwischen Bildsensor und der Befestigungsfläche des Objektivs (Auflagemaß)
- die Position des Sensors bezogen auf die letzte Linse
- ein einheitliches Kommunikationsprotokoll zwischen Objektiv und Gehäuse
Die Olympus Pen E-P1 ist im Kit für knapp 800 Euro erhältlich.
Die Olympus Pen E-P1 (links) ähnelt der "Ur-Pen" aus den 50er Jahren.
Der Sucher ist bei der Olympus Pen E-P1 zum Anstecken am Blitzschuh.
Gleiches gilt für den Blitz - auch er wird am Blitzschuh befestigt.
Die Digitalkamera besitzt keinen Sucher, dafür ein 3-Zoll-Display.
Die DMC-GH1 von Panasonic ist wie die DMC-G1 auch in rot erhältlich.
Die zweite Panasonic-Digitalkamera im Micro-Four-Thirds-Format
Das G-Micro-System von Panasonic
Derzeit hat Panasonic vier Micro-Four-Thirds-Objektive im Sortiment.
Größenvergleich zwischen Four Thirds und Micro Four Thirds
Adapter, um Leica-R-Objektive an der Panasonic DMC-G1 und DMC-GH1 zu nutzen.
Adapter, um Leica-M-Objektive an der Panasonic DMC-G1 und DMC-GH1 zu nutzen.


