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Spider-Man 2

Mit der Fortsetzung zur erfolgreichen Comic-Verfilmung beweist Kultregisseur Sam Raimi endgültig, dass er mehr drauf hat, als Teufel das Tanzen zu lehren.

Mit der Fortsetzung zur erfolgreichen Comic-Verfilmung beweist Kultregisseur Sam Raimi endgültig, dass er mehr drauf hat, als Teufel das Tanzen zu lehren.

Auch Superhelden sind nur Menschen. Besonders eindrucksvoll hat uns das Peter Parker alias Spider-Man, schon im ersten Teil der Marvel-Verfilmung bewiesen: Er hatte scheinbar mehr Probleme damit, sein Privatleben in geordnete Bahnen zu lenken, als den grünen Kobold, der ihm an die Spinnenwäsche wollte, in seine Schranken zu verweisen.

Der zweite Film um den Netzschwinger beschäftigt sich noch intensiver mit dem Charakter Peter Parker, der mitten in einer Lebenskrise steckt, seine Spinnenkräfte verloren hat und außerdem noch versucht, seine große Liebe Mary-Jane Watson für sich zu gewinnen. Die Geschichte um den Wissenschaftler Dr. Octavius, der durch einen Unfall zum tentakelbewehrten Superschurken Doctor Octopus wird, gerät dabei schon fast zur Nebensache.

Dementsprechend sollte man kein Actionfeuerwerk erwarten, sondern sich vor allem auf die hochgradig unterhaltsamen Abenteuer des Peter Parker freuen. Nicht falsch verstehen: Natürloich kommt auch die Action dank einiger atemberaubend inszenierter Kämpfe zwischen Spidey und Doc Ock nicht zu kurz. Heimkinobesitzer freuen sich auf eine dynamische Klangkulisse.

Fazit: Fulminante Comicverfilmung, die sich atmosphärisch dicht an der Vorlage orientiert.

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