Hacker, denen der Web-Zugriff genügt, etwa zum Aufrufen von Deeplinks, nutzen nur Proxys, bei denen sie sicher sein können, dass sie keine Protokolldateien führen. Bei JAP ist das zum Beispiel der Fall. Hacker, die uneingeschränkten anonymen Zugriff auf allen Ports benötigen, gehen einen anderen Weg.
Findnot.com: Anonymes Internet durch ein VPN
Sie nutzen zum Beispiel Dienste wie Findnot.com. Über eine Windows-Funktion oder ein vom Anbieter zur Verfügung gestelltes Tool setzen sie auf Ihre Verbindung eine zweite virtuelle Verbindung auf - per VPN (Virtuelles privates Netzwerk). Ein VPN ist wie ein Tunnel zwischen zwei Internet-Rechnern, durch den die Daten verschlüsselt übertragen werden. Sobald ein Hacker eine Verbindung mit einem VPN-Dienst hergestellt hat, bekommt sein Rechner von ihm eine zweite IP-Adresse zugewiesen. Alle ausgehenden und eingehenden Verbindungen laufen nun über diese IP-Nummer. Die erste IP-Nummer, die er bei der Internet-Einwahl zugewiesen bekommen hat, tritt in den Hintergrund und ist nur für den VPN-Betreiber sichtbar. Theoretisch könnte Findnot.com natürlich alle Zugriffe mitprotokollieren und wäre dann gegenüber Strafverfolgungsbehörden auskunftspflichtig. Die Betreiber versprechen aber, keine Log-Dateien zu führen und geben außerdem an, für die Justiz schwer greifbar zu sein.
Vorherige Seite
Seite 4 von 4
Nächste Seite





