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Speicherkonflikte

Anforderung

Zeitaufwand

Anwender, die Speichermanager wie Qemm oder 386Max einsetzen, müssen mit Windows-Abstürzen rechnen, wenn in der SYSTEM.INI unter [386Enh] der Eintrag "SystemROMBreakPoint=" auf "true" steht. Das Problem besteht auch, wenn der Eintrag fehlt, weil "true" als Standard gilt. Windows belegt dann eine Speicheradresse zwischen F000 und FFFF im obersten UMB-Segment für einen systemeigenen, 1 Byte großen Eintrag. Da diese Speichermanager Teile des Rechner-Bios in dieses Segment laden, kann es zu Speicherkonflikten kommen.

Sicherer ist der Eintrag "false", der Windows veranlaßt, die Byte-Information im konventionellen Speicher abzulegen. Sind Bios-Einstellungen wie "Shadow Bios ROM" aktiviert ("enabled") und neigt Windows zu Abstürzen, sollte Sie ebenfalls "false" wählen. Das gilt auch für den Fall, daß Sie Emm386 mit der Option "Highscan" einsetzen oder mit einer Include-Anweisung (zum Beispiel "i=d000-f7ff"), die in das F-Segment hineinreicht. Neuere Bios-Varianten erlauben die Nutzung des halben F-Segments - ob Windows mit seinem Breakpoint dies ebenfalls gutheißt, ist fraglich.

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