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So klappt das Storage-Upgrade

14.07.2009 | 10:32 Uhr |

Damit Sie beim Speicher-Upgrade das Maximum herauszuholen, sollten Sie einige Regeln beachten.

Angesichts knapper Kassen entscheiden sich viele Unternehmen anstelle von neuer Hardware nur für ein Upgrade ihrer Server, PCs und Notebooks mit systemspezifischen Speicher, um die Performance und die Lebensdauer ihrer Systeme zu erhöhen bzw. zu verlängern," erklärt Kingston Technology Europe Ltd , eine Tochtergesellschaft der Kingston Technology Company Inc., dem weltweit größten Hersteller von Speicherprodukten.

Insbesondere die Einführung neuer Server-Plattformen wie Intel Nehalem führt dazu, dass Unternehmen ihr Investment solange verschieben, bis die Technologie getestet und verbessert ist und sich bewährt hat. In der Zwischenzeit müssen Upgrade-Lösungen im Bereich Speicher, CPU, Networking und Archivierung als Übergangslösung herhalten.

DamitUnternehmen das Beste aus einem Speicher-Upgrade herausholen und ihre Hardware voll ausschöpften, bietet Kingston einen Leitfaden für einen höheren Return on Investment (ROI) und eine niedrigere Total Cost of Ownership (TCO):

  1. Übereinstimmung von Speichergeschwindigkeit und SystemgeschwindigkeitWenn ein System verschiedene Speichergeschwindigkeiten unterstützt, sollte immer die höchstmögliche Geschwindigkeit gewählt werden. Der Preisunterschied ist sehr gering, der Performancegewinn aber oft sehr groß.

  2. Module mit hoher Kapazität verwendenAuf Module mit hohen Kapazitäten zurückzugreifen hat viele Vorteile: Erstens mehr Headroom: Module mit höherer Kapazität bieten einen kostengünstigeren Weg, die maximale Speicher-Konfiguration zu erreichen. Zweitens höhere Skalierbarkeit: Bei Systemen mit geringen Speichersteckplätzen können weniger Module installiert werden. Zukünftige Upgrade-Optionen werden offengelassen. Drittens haben weniger installierte Module einen niedrigeren Stromverbrauch und eine niedrigere Wärmeentwicklung. Und viertens sind weniger installierte Module umweltschonender, sowohl bei der Herstellung als auch bei der Entsorgung.

  3. Berücksichtigung von Low Power ModulenLow Power Module sollten berücksichtigt werden, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Solche Module benötigen nicht nur weniger Strom, sondern entwickeln auch weniger Wärme.

  4. Nur die CPU auszutauschen oder upzugraden ist nicht effizientEin Upgrade der System-CPU, um die Performance zu erhöhen oder den Lebenszyklus der CPU zu verlängern, ist nicht ausreichend. Auch wenn die CPU das Zentrum des Systems ist, ist sie trotzdem nur eine der Schlüsselkomponenten, die Einfluss auf die Performance nehmen. Die Netzwerkkarte, die Storage-Kapazitäten und die Speicher-Module müssen jeweils berücksichtigt und gemeinsam in Betracht gezogen werden. Ein alleiniges Upgrade der CPU wird sich sehr zögerlich verhalten, wenn andere sich ergänzende Komponenten nicht zur gleichen Zeit upgegradet werden. Ein Upgrade der CPU könnte den Flaschenhals zwischen CPU und Memory erhöhen und sich somit negativ auf den erhofften Performance-Schub auswirken. Es ist deshalb unerlässlich, sowohl die CPU und die Speichergeschwindigkeit upzugraden.

Dieser Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation computerwoche.de.

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