697632

Billiger drucken

09.10.2008 | 08:27 Uhr |

Der Drucker selbst ist nicht teuer, das Ausdrucken umso mehr. Doch die Verbrauchskosten lassen sich spürbar senken. Mit unseren Tipps und Tools sparen Sie locker die Hälfte.

Ums Drucken kommen Sie nicht herum. Zu Hause nicht und noch weniger im Büro. Zwar sind Drucker und Kombigeräte inzwischen sehr günstig. Doch umso teurer ist ihr Betrieb: Die Verbrauchsmaterialien Tinte, Toner und Papier lassen sich die Hersteller fürstlich bezahlen. Stoppen Sie diese Kostenlawine: Wählen Sie das Gerät, das Ihre Bedürfnisse genau erfüllt. Und reduzieren Sie mit findigen Treibereinstellungen den Verbrauch auf das Nötigste. Mit den richtigen Tools kontrollieren Sie den Materialbedarf nicht nur, sondern Sie können ihn auch weiter senken. Bis zu 70 Prozent Ersparnis sind drin. Einen ähnlichen Effekt erzielen Sie zudem mit Alternativtinten.

Laser oder Tinte?
Abhängig davon, wie viel und was Sie ausdrucken möchten, kann Ihnen die Entscheidung für ein Laser- oder ein Tintengerät helfen, viel Geld zu sparen.

Für Texte reicht monochrom
Senden Sie in erster Linie Texte zum Drucker, genügt ein Schwarzweiß-Laser. Einsteigergeräte sind bereits ab 100 Euro zu haben. Sie sind inzwischen sehr kompakt, produzieren zwanzig und mehr A4-Seiten in der Minute und bleiben moderat in den Folgekosten. Für Schwarzweiß-Laserdrucker, die den PC-WELT-Test durchlaufen haben, errechneten wir Seitenpreise von 1,5 bis 3,5 Cent pro Blatt (ohne Papier). Die niedrigen Kosten machen Schwarzweiß-Laser auch zum idealen Zweitdrucker neben einem Farbgerät.

Farblaser für Grafiken & Co.
Wenn Sie nicht nur Texte, sondern auch Präsentationen ausdrucken, oder wenn Sie Grafiken und Internet-Seiten auf Papier haben wollen, kommt unweigerlich Farbe ins Spiel. Und diese ist in jeder gedruckten Form teurer. Für das Büro sind Farblaserdrucker eine clevere Lösung. Unsere Tests zeigen, dass die Farbseiten bei den Laserdruckern zwischen 7,8 und 14,5 Cent pro Blatt liegen. Nicht wirklich günstig, denn die Kosten fürs Papier müssen Sie noch hinzurechnen. Für Farblaser spricht jedoch, dass Toner haltbar ist. Ideal, wenn Sie Farbe nur unregelmäßig einsetzen oder wenig drucken. Doch beim Fotodruck muss ein Farblaser passen: Seine Druckqualität reicht nicht, um echtes Foto-Feeling zu erzeugen.

Tintenstrahler für Fotos
Bei der Ausgabe von Fotos kommen Sie an der Tintenstrahltechnik nicht vorbei. Denn diese Drucker verarbeiten die speziellen Fotopapiere anstandslos. Außerdem können Sie je nach Modell sogar mit mehr als den üblichen vier Farben (Blau, Rot, Gelb und Schwarz) drucken. Damit lassen sich besonders knifflige Farben wie Hauttöne besser darstellen. Aber auch bei Alltagsaufgaben machen Tintenstrahldrucker eine gute Figur. Doch je mehr Farben der Drucker bietet, desto mehr kostet er Sie im Unterhalt. Die Seitenkosten der von uns getesteten Tintenstrahldrucker liegen zwischen 4,9 und 24,1 Cent je farbig bedrucktem DIN-A4-Blatt. Bei monochromen Drucken liegen die Werte zwar darunter, sie klaffen allerdings mit Seitenpreisen zwischen 1,6 und 13,7 Cent weit auseinander.

0 Kommentare zu diesem Artikel
697632