Soziale Netzwerke

Statusmeldungen auf Facebook, Twitter & Co. posten

Freitag, 31.08.2012 | 12:23 von Arne Arnold
So finden Sie das richtige soziale Netzwerk zur Veröffentlichung Ihrer Statusmeldungen.
Vergrößern So finden Sie das richtige soziale Netzwerk zur Veröffentlichung Ihrer Statusmeldungen.
© istockphoto.com/winhorse
In sozialen Netzen wie Facebook, Twitter, Xing und hundert weiteren ist Ihre Statusmeldung gefragt wie nie zuvor. Umso wichtiger ist es, das passende Netzwerk für die eigenen Botschaften zu finden.
Soll ich mich mit meinem Chef auf Facebook befreunden? Soll ich meinen Status auf Twitter verkünden? Und wozu ist eigentlich Google+ gut? Wer sich mit sozialen Netzwerken beschäftigt, findet sich schnell in einem undurchdringlichen Dschungel von Internetdiensten und Apps wieder. Die Hamburger Social-Media-Experten der Firma Ethority haben sogar rund 240 Dienste ausgemacht, in denen Sie sich auf die eine oder andere Weise vernetzen können.

Zum richtigen Netzwerk dank Verlaufsdiagramm

Der New Yorker Journalist Daryl Lang hat sich schon früh mit den neuen sozialen Medien beschäftigt. Vermutlich war er sogar der Erste, der einen Ratgeber für Facebook & Co. in Form eines Verlaufsdiagramms veröffentlicht hat. Er präsentierte die Grafik im September 2010 in seinem Blog . Die Grafik oben ist eine neue Version und verrät, in welchem sozialen Netzwerk Sie am besten welche Nachricht schreiben sollten. Die Tipps sind durchaus ernst gemeint, auch wenn in jeder Entscheidungshilfe ein humoristischer Seitenhieb auf einen der Dienste steckt. Lautet etwa die Antwort auf die Frage, ob die Statusmeldung von irgendjemand gelesen werden soll „nein“, dann empfiehlt Daryl Lang Google+ als das richtige soziale Netzwerk. Der Hintergrund: In Google+ ist wenig los. Zumindest wenn Sie den Dienst mit dem Konkurrenten Facebook vergleichen.

Die Grafik verrät in welchem sozialen Netzwerk Sie am
besten welche Nachricht schreiben sollten.
Vergrößern Die Grafik verrät in welchem sozialen Netzwerk Sie am besten welche Nachricht schreiben sollten.

Damit Sie die Empfehlungen besser einschätzen können, finden Sie nachfolgend ein paar kurze Infos zu den genannten Netzwerken. Sollten diese Verlaufsdiagramme Ihr Interesse wecken, dann lassen sich auf www.pcwelt.de/ado5 weitere Diagramme abrufen, die die Frage beantworten, wo man am besten seinen Status postet. Dort gibt es auch Antworten für das Problem, ob man die Freundschaftsanfrage seiner Eltern auf Facebook annehmen soll, oder auf die Frage, welchen Kommentar man auf den Status „Wir sind schwanger“ geben sollte. Die Diagramme sind englischsprachig.

Facebook
Facebook hat in Deutschland 23,5 Millionen Nutzer – Tendenz weiter steigend. Damit ist Facebook das Schwergewicht unter den Sozialen Netzen. Die meisten Facebook-Mitglieder nutzen die Seite für private Zwecke. Sie bleiben mit Freunden und Bekannten in Kontakt und informieren sich über Produkte und Dienste. Viele Firmen betreiben in Facebook bereits Fan-Seiten und buhlen um die „Gefällt mir“-Klicks der Facebooker. Die Frage, ob Sie sich mit Ihrem Chef auf Facebook befreunden sollten, ist noch von keinem Verlaufsdiagramm beantwortet worden. Sie sollten sich deshalb am besten in der Firma umhören, ob eine solche Vernetzung firmenüblich ist.



Foursquare
Die meisten Foursquare-Mitglieder nutzen die gleichnamige App fürs Smartphone. Damit können Sie sich an jedem erdenklichen Ort „einchecken“. So geben Sie etwa bekannt, dass Sie gerade im Gasthof zur Gans in der Müllerstraße sind. Garniert wird ein solcher Check-in mit einer gekonnt lässigen Statusmeldung wie „Der Schweinebraten ist hier gar nicht mal so schlecht“ oder auch „Auf keinen Fall das Gulasch nehmen“. Alle Freunde, mit denen Sie auf Foursquare verbunden sind, werden so über Ihren Standort und Ihre Meinung informiert. Außerdem finden sich in Foursquare haufenweise Tipps zu Kneipen und Restaurants, die für jeden Nutzer einsehbar sind.

Google+
Google+ startete als Konkurrent zu Facebook und erntete zu Beginn vor allem von IT-Experten viel Lob. Allerdings hat Facebook alle guten Ideen von Google+ aufgegriffen und nachprogrammiert – teilweise sogar besser als bei Google+. So wurden zum Beispiel aus Googles etwas komplizierten „Kreisen“ bei Facebook einfache „Listen“. Obschon Google von einer wachsenden Mitgliederzahl spricht, scheint tatsächlich aber nur eine Minderheit davon aktiv zu sein.



Linkedin und Xing
Linkedin und Xing sind beide reine Business-Netzwerke. Als solche sind sie sehr praktisch, denn anders als bei einer papierenen Visitenkarte, lassen sich die neuen Kontaktdaten nach einem Jobwechsel ganz einfach ändern. Etliche der Linkedin- und Xing-Teilnehmer posten aber auch kurze Nachrichten. Nicht alle sind langweilig, doch fast alle betreffen das Geschäftsfeld desjenigen, der gerade schreibt. Wenn Sie im selben Business tätig sind, dann kennen Sie die Nachricht wahrscheinlich schon, und wenn Sie in einem anderen Geschäftsbereich tätig sind, wird es Sie möglicherweise kaum interessieren.

Twitter
Auf Twitter können Sie Nachrichten von maximal 140 Zeichen Länge veröffentlichen. Oder Sie abonnieren die Nachrichten (Tweets) von anderen. Twitter wird sowohl von Privatpersonen als auch von Firmen genutzt. Es ist sozusagen der schnelle Dienst für die Nachricht zwischendurch. Am einfachsten per App vom Handy aus gesendet.

"Doppelklick"-Duell: Google+ gegen Facebook
"Doppelklick"-Duell: Google+ gegen Facebook
Freitag, 31.08.2012 | 12:23 von Arne Arnold
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1528111