17.06.2005, 12:28

Thomas Rau, Annette Kniffler, Richard Coppola

Sound: Radio hören und aufnehmen

10. So hören Sie Radio im Internet
Internet-Radio zu hören ist ganz einfach, wenn Sie eine Soundkarte, Lautsprecher und vor allem eine Internet-Flatrate haben – sonst wird der Spaß schnell teuer. Sie müssen nur in Ihrem Web-Browser die Adresse des Senders angeben, und schon geht’s los: Zum Beispiel können Sie unter dieser Adresse den Alternative-Rock-Sender Radio-Y aus Orlando hören. Wählen Sie bei „Quality“ die Einstellung „High“. Wenn Sie Transfervolumen sparen wollen oder die Wiedergabe stottert, müssen Sie sich mit „Med“ oder „Low“ begnügen.
Die Bedienung und die Klangqualität der Internet-Radiostationen unterscheiden sich im Detail. Das gilt auch für die Software, die Sie zum Anhören auf dem PC benötigen: Gängig sind Real Player Standard, Winamp oder Windows Media Player (alle Programme sind Freeware).
Klappt’s trotzdem nicht, prüfen Sie, ob Javascript im Browser aktiviert ist: Im Internet Explorer erledigen Sie das unter „Extras, Internetoptionen, Sicherheit, Stufe anpassen, Active Scripting“. Bei Firefox findet sich die Option unter „Extras, Einstellungen, Web-Features, Javascript aktivieren“.
Zusammenstellungen von Web-Radio-Sendern finden Sie etwa unter www.pcwelt.de/a66, www.live365.com und www.surfmusik.de.
11. So nehmen Sie Internet-Radio auf
Internet-Radio können Sie unter anderem mit der englischsprachigen Shareware Station Ripper 2.13 aufnehmen: Sie klicken beim Sender Ihrer Wahl auf „Tune-In“, und schon landen alle Lieder in einzelnen MP3-Dateien auf der Festplatte.
Sendungen von Stationen, die mit Microsofts ASF-Format arbeiten, können Sie oft mit der englischsprachigen Freeware SDP Multimedia 2.0 speichern – das klappt aber nicht immer.
Zum einen müssen Sie die Internet- Adresse (URL, Uniform Resource Locator) des Streams herausbekommen, zum anderen muss es sich um einen MMS-Stream handeln (Microsoft Media Server) – Sie erkennen ihn daran, dass die URL mit „mms://“ beginnt.
Die URL herauszufinden ist manchmal verzwickt: Vielleicht verrät ein Rechtsklick auf den Media Player unter „Eigenschaften, Datei, Speicherort“ die Adresse. Viele Sender versperren aber diesen Weg, indem sie per Javascript das Kontextmenü deaktivieren. In Firefox können Sie verhindern, dass das Kontextmenü gesperrt wird, ohne Javascript ganz auszuschalten. Das geht über „Extras, Einstellungen, Web-Features, Javascript aktivieren, Erweitert“.
Andernfalls müssen Sie den Quelltext der Website analysieren. Den sehen Sie im Browser meist nach einem Rechtsklick auf die Seite und die Option „Seitenquelltext anzeigen“ oder „Quelltext anzeigen“.
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