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Sony Ericsson W380i: Satter Klang, schlechter Empfang

09.07.2008 | 13:44 Uhr |

Der Lieferumfang des Sony Ericsson W380i ruft nicht gerade Begeisterungsstürme hervor. Dennoch erscheint die spartanische Ausstattung dem günstigen Preis angemessen. Ob sich der Kauf lohnt, erfahren Sie in unserem Test.

Lieferumfang/Verarbeitung

Das neue Walkman-Handy aus dem Hause Sony Ericsson kommt in kompakter Bauweise daher. Die Maße von 92 x 49 x 16 Millimetern bei 100 Gramm Gewicht eignen sich für die Unterbringung in beinahe jeder Hosen- oder Jackentasche. Billiger Kunststoff trägt nicht unbedingt zur Wertigkeit bei, die raue Oberfläche verhindert jedoch Abdrücke lästiger Fettfinger.

Neben den integrierten Musikfunktionen konzentriert sich das Mobiltelefon auf Gimmicks wie eine Gestensteuerung oder das schmale Außendisplay, das ausgeschaltet völlig unsichtbar bleibt. Lediglich drei genoppte wärmeempfindliche Sensortasten für die Musikfunktionen finden sich auf der Oberseite. Diese erfordern so wenig Druck, dass die bloße Berührung beim Erfühlen schon zum unbeabsichtigten Auslösen führt. Die Tastensperre über dem mechanischen Schiebeschalter am Klappscharnier empfiehlt sich deshalb dringend beim Transport in der Hosentasche.

Betätigt man die Sensortasten oder klappt das Handy zu, scheinen durch den Kunststoff Informationen zu Uhrzeit, Akku- und Empfangsleistung hindurch. Die hier verbaute innovative OLED-Technologie kommt ohne Hintergrund-Beleuchtung aus und spart deshalb im Vergleich zu gängigen LCDs bis zu 40 Prozent Energie. Die Inhalte scheinen jedoch zu unscharf durch den Kunststoff und sind nur schwer abzulesen. Auch für die Größe des Hauptdisplays gewinnt Sony Ericsson keinen Blumentopf: 1,9 Zoll Bildschirmdiagonale und eine Auflösung von 176 x 220 verdienen ebenso wenig wie die Tastatur Lobgesänge. Die einzelnen Tasten sind kaum voneinander zu unterscheiden und weisen keine eindeutigen Druckpunkte auf.

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