Softwarelizenzen

Microsofts Software-Lizenzmodell erklärt

Sonntag den 29.07.2012 um 07:13 Uhr

von Axel Oppermann

PC-WELT erklärt das Softwarelizenz-Modell von Microsoft
Vergrößern PC-WELT erklärt das Softwarelizenz-Modell von Microsoft
© iStockPhoto/Kerstin Waurick
Microsoft bietet ein vielfältiges Software-Portfolio. Mit vielen unterschiedlichen Lizenzbestimmungen. PC-Welt bringt Licht in den Software-Lizenzen-Dschungel.
Microsoft stellt prinzipiell folgende Lizenztypen bereit. Kunden können die benötigten Lizenzen als
  • „Full Package Product“ (FPP): Klassische Box, die es im Einzelhandel zu kaufen gibt
  • „Original Equipment Manufacturers“ (OEM)-Produkte: Bereits auf einem PC vorinstalliert
  • Volumenvereinbarungen: Bilden den Rahmen für den Einsatz größerer Softwaremengen
  • Abonnement-Vereinbarungen: Cloud-Lösungen im Umfeld von Office 365 oder Azure

erwerben.

Die Lizenztypen werden auf unterschiedlichen Wegen vertrieben, um so den verschiedenen Kunden gerecht zu werden. Vorinstallierte Software gibt es als OEMs und System Builders. Zudem lassen sie sich mit einer Product Key Card (PKC) freischalten. Alle Lizenzen unterscheiden sich sowohl in den Nutzungsrechten als auch im Preis. Konkret kaufen die Kunden nicht die Software, sondern erwerben in Form einer Lizenz die Nutzungsrechte an den Anwendungen. Diese erläutert die gesetzliche Regelung zur Nutzung. Im Endnutzer-Lizenzvertrag (EULA) sind die Rechte und Bedingungen zur Nutzung  enthalten.

Des Weiteren gestattet Microsoft weitere Rechte bei den Lizenzen, die aus dem Volumenlizenprogramm stammen. Hierzu gehören: Das lizenzierte Produkt darf auch in einer anderen als der lizenzierten Sprachversion eingesetzt werden (Cross-Language-Recht) und das Re-Imaging-Recht. Letzteres bedeutet, dass die Software mittels eines zentralen Images eingeführt werden darf. Detailliert Auskunft geben hierüber die Produktnutzungsrechte (PUR).

Sonntag den 29.07.2012 um 07:13 Uhr

von Axel Oppermann

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