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Software, Internet Solutions & Services

28.02.2002 | 23:40 Uhr |

Trotz einiger Absagen und IT-Krise ist im CeBIT-Bereich "Software und Internet" Business as usual angesagt. Trendthemen sind heuer Software-Lösungen für Mobilanwendungen, Virenschutz und im E-Business die Integration von Geschäftsprozessen.

Trotz einiger Absagen und IT-Krise ist im CeBIT-Bereich "Software und Internet" Business as usual angesagt. Trendthemen sind heuer Software-Lösungen für Mobilanwendungen, Virenschutz und im E-Business die Integration von Geschäftsprozessen.

Software und Internet gehören seit langem zu den Kernthemen der CeBIT. Doch in diesem Jahr, im Zeichen der IT-Krise, haben eine Reihe von Software-Herstellern der CeBIT erstmals den Rücken gekehrt. Computer Associates, CRM-Weltmarkführer Siebel Systems und der ERP-Anbieter J.D. Edwards haben abgesagt. Siebel wird auf der Top-500-Liste des Software-Magazins mit 1,7 Milliarden US-Dollar Umsatz weltweit immerhin an sechster Stelle der reinen Softwarehersteller geführt. J. D. Edwards gehört mit rund einer Milliarde US-Dollar Umsatz weltweit zu den führenden ERP-Herstellern.

Auch renommierte Unternehmen wie Oracle und AOL bleiben der CeBIT 2002 fern. AOL hat zwar einiges an Neuerungen zu bieten, sieht sich aber auf der CeBIT nicht ganz am richtigen Platz. Wie zu hören war will AOL seine Innovationen "zielgruppengenauer" präsentieren. Wo und wie das passieren soll ist noch nicht bekannt.

Dennoch sind alle wichtigen Software- und Internet-Schwerpunkte vertreten. 4.150 Aussteller zeigen auf 120.000 qm ihre Entwicklungen. Vier Bereiche umfasst der Themenkomplex "Software, Internet Solutions & Services": Anwendungssoftware (zum Beispiel Grafik- und Antivirenprogramme), E-Business-Software (Content Management Systeme, E-Commerce und B2B-Lösungen), IT-Services und Systemlösungen (Betriebssysteme, Tools, Datenbankanwendungen etc.).

Besucher finden die Aussteller in den Hallen 1, 3 bis 8 und im nördlichen Teil der Halle 9.

Einzelne Länder sind mit Gemeinschaftsständen vertreten. So haben die USA in Halle 7 einen Gemeinschaftsstand mit 2000 qm, auch Australien und die Schweiz haben größere Flächen gebucht. Erstmals sind auch Nicht-Industriestaaten auf internationalen Software-Gemeinschaftsständen präsent: Firmen aus Sri Lanka, Jamaika, Jordanien, Kolumbien oder Singapur lassen erkennen, wo künftig programmiert wird.

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