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So nutzen Sie Foursquare & Co für ihre Firma

13.09.2012 | 11:19 Uhr |

Mit Facebook, Foursquare und Google+ können Sie neue Kunden gewinnen und bestehende Kunden fester an sich binden. Wir geben Marketing-Tipps für das Location Based Social Networking.

Social Media Dienste können dabei helfen das eigene Unternehmen bekannter zu machen und neue Kunden zu generieren. Die Check-In-Funktion bei Facebook ist beispielsweise ein einfacher ortsbasierter Dienst. Wenn Sie sich bei diesem Netzwerk einloggen, teilen Sie Ihren Facebook-Freunden Ihren Aufenthaltsort mit. Bei Google+ und Yelp stehen Bewertungen im Vordergrund. Andere soziale Netzwerke haben sich auf ortsbasierte Dienste spezialisiert. Hierbei handelt es sich um sogenannte ortsbasierte Soziale Netzwerke oder auch Location Based Social Networking genannt. Die Netzwerke machen aus dem Einlog-Vorgang bei unterschiedlichen Plätzen ein richtiges Spiel in der realen Welt. Die Mitglieder erhalten Punkte und Auszeichnungen. Darüber hinaus können sie Preise gewinnen und Rabatte bei teilnehmenden Geschäften und Restaurants erhalten.

Das größte Gamification Location Based Social Networking ist Foursquare . Ein weiteres ortsbasierendes Netzwerk ist SCVNGR . Hier besuchen User bestimmte Orte, absolvieren spezielle Challenges und erhalten hierfür Punkte. Das Ergebnis wird mit Freunden und mit anderen, die sich in der Nähe befinden, geteilt. Gamification Netzwerke ermöglichen User im Allgemeinen Ihren Status bei Facebook zu aktualisieren, um die Reichweite der Benachrichtigungen zu erweitern.

Geniale LocationBased Services fürs Smartphone

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Die gute Nachricht

Check-In-Meldung bei Facebook
Vergrößern Check-In-Meldung bei Facebook
© Facebook

Das Erstellen einer ortsbasierten Marketing-Kampagne mittels eines sozialen Netzwerks gibt es fast für umsonst. Sie müssen nicht viel Geld für eine Werbeagentur ausgeben, damit sie Ihnen eine anspruchsvolle Kampagne entwickelt. Das Anlegen eines Check-In-Standorts und das Einrichten der Belohnungs-Kriterien sind bei Foursquare oder SCVNGR kostenlos. Nachdem Sie ein Standort-basiertes soziales Angebot eingerichtet haben, müssen sich nicht mehr viel tun. Grund: Die User übernehmen das für Sie via Empfehlungen.

Die schlechte Nachricht

Check-In Special bei Foursquare
Vergrößern Check-In Special bei Foursquare
© Foursquare

Leider übernehmen nicht immer Ihre Kunden die Arbeit für Sie und die Aktion geht schief. Daher locken viele Unternehmen die Spieler für das Check-In mit Rabatten oder Werbegeschenken (typischerweise handelt es sich dabei um Angebote der Form: Kaufen Sie eins und erhalten zwei oder Sie erhalten das zweite Produkt zu einem ermäßigten Preis). Bei solchen Angeboten müssen Sie erst Mal tiefer in die Tasche greifen. Meist erwirtschaften Sie einen höheren Umsatz und der Gewinn rechtfertigt den Aufwand. Konkrete Zahlen, die diese Annahme bestätigen, sind allerdings schwer zu bekommen. Nur wenige Unternehmen verraten, wie viel Umsatz sie mittels Foursquare und Facebook erwirtschaftet haben. Hinzukommt, dass die Kosten-Nutzen-Metriken nicht eindeutig sind.

Paul Ross, Vize-Präsident beim Analytik-Software-Anbieter Alteryx, äußerte gegenüber ReadWriteWeb die Vermutung, dass die meisten Unternehmen lediglich ein bis zwei Prozent ihres Umsatzes pro 1.000 Foursquare Check-Ins erwirtschaften . Weitere Geschichten: HubSpot schreibt über ein Burger-Restaurant , dass der Besitzer mit seiner Foursquare-Aktion währen der SXSW-Konferenz 161 Nutzer auf einmal in sein Restaurant lockte. Der Eigentümer von Strange Brew Coffee House erwähnte gegenüber der New York Times, dass er gegenüber dem Vorjahr seinen Umsatz um 34 Prozent via Location Based Social Networking steigern konnte , ohne zusätzliche Kosten – abgesehen von den zehn Prozent Preisnachlass auf ein Getränk, die den Check-In-Gästen angeboten wurden.

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