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So schützen Sie Chrome, Firefox und IE vor schädlichen Toolbars

04.03.2014 | 14:23 Uhr |

Erweiterungen für den Internet-Browser sind wahnsinnig praktisch – aber nicht diejenigen von der Sorte unnützer und schädlicher Toolbars. PC-Welt verrät, wie Sie sich davor schützen.

Schnell einmal eine Software aus dem Internet installiert und beim Setup stets auf „Weiter“ geklickt – wer liest schon die EULA-Nutzungsbedingungen oder schaut genau hin, was da eigentlich genau installiert wird. Doch zumindest dazu raten wir ausdrücklich, denn immer mehr Software-Entwickler und sogar bisher seröse Download-Portale „erweitern“ ihre Downloads mit Programmcode, den man in die Kategorie „unerwünschte Programme“ einordnen muss.

Die besten Plugins für Ihren Browser

Zu den im Englischen „potentially unwanted programs“ (PUP) oder „potentially unwanted software“ (PUS) genannten Programmen zählen auch zahlreiche Toolbars für die Browser, welche die Web-Programme kaum noch benutzbar machen. Statt beispielsweise die gewohnte Suchmaschine verwenden zu können, erscheint immer wieder die gleiche bunte Toolbar mit einer voreingestellten Alternative – auch wenn man die Erweiterung im Browser zu deaktivieren versucht. Die Veränderungen sind derart tief im System verankert, dass die üblichen Einstelloptionen in Chrome, Firefox und im Internet Explorer de facto völlig ausgehebelt sind.

Vorsicht: Scheinbar ausgegraute Felder sind ebenfalls ein beliebter Trick, Ihnen beim Programm-Setup weitere, unerwünschte Software wie Browser-Toolbars aufzuspielen.
Vergrößern Vorsicht: Scheinbar ausgegraute Felder sind ebenfalls ein beliebter Trick, Ihnen beim Programm-Setup weitere, unerwünschte Software wie Browser-Toolbars aufzuspielen.

Unser Rat: Wenn Sie kostenlose Software aus dem Internet herunterladen und installieren, achten Sie bitte bei jedem (!) Schritt darauf, was Sie gerade bestätigen. Häufig verbergen sich hinter einer „Empfohlen“-Einstellung zunächst nicht sichtbar störende Toolbars – oft die Ask-Toolbar oder Babylon-Toolbar. Manchmal versucht man auch, Ihnen die zusätzliche Software schon beim Download oder erst ganz zum Schluss unterzujubeln, wenn die Installation des Hauptprogramms also schon abgeschlossen ist. Lassen Sie besondere Vorsicht walten, weil es in einigen Fällen richtig schwierig ist, die unerwünschten Zusätze wieder loszuwerden. Unser PC-WELT Online-Ratgeber hilft im Fall der Fälle weiter.

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