Datenrettung
Erste Hilfe - So retten Sie alle wichtigen Daten
Die persönlichen Daten auf der Festplatte sind jedem PC-Nutzer quasi heilig. Ist der Datenträger defekt, heißt es, keine Fehler zu machen, damit die Dateien nicht völlig verloren gehen. PC-WELT erklärt, worauf es bei der Datenrettung ankommt.
Wenn die Festplatte keinen Mucks mehr tut, dann wünscht man sich, man hätte das Backup gemacht, das am Vorabend noch so lästig erschien. Denn jetzt sind die Daten weg, Erinnerungen, Arbeitsunterlagen, ein halbes Lebenswerk. Denn so viel passt locker auf eine einzige Festplatte. Dabei wäre eine richtige Sicherung nicht einmal teuer gewesen, denn Datenträger mit einer Kapazität von zwei Terabyte (TB) gibt es schon wieder für unter 100 Euro, kleinere kosten sogar nur die Hälfte.
Der Preis spielt gerade bei solcher Massenware eine große Rolle – nicht nur bei den Händlern, sondern auch bei den Herstellern. Deshalb eignet sich längst nicht jeder Datenträger für den Dauerbetrieb: Eine groß angelegte Google-Studie mit mehr als 100 000 Festplatten beziffert das Ausfallrisiko schon während der ersten zwei Jahre auf über zehn Prozent. Jeder zehnte Datenträger also geht demnach in dieser Zeit kaputt!
Einen allgemeinen Trend zu insgesamt schlechterer Qualität kann Peter Böhret vom Datenrettungsunternehmen Kroll Ontrack nicht erkennen. Auch herstellerspezifische Schwächen ließen sich nicht ausmachen, resümiert der Geschäftsführer im Gespräch mit PC-WELT: „Es sind aber immer mal wieder besonders fehleranfällige Chargen dabei – von allen Herstellern“, so Böhret.
Bei jedem anderen PC-Bauteil kann man das Risiko eines Defekts ohne große Vorsorge tragen: Ist ein RAM-Baustein defekt, kauft man halt einen neuen. Die meisten Komponenten sind zudem in wenigen Minuten ausgetauscht und wieder betriebsbereit.
Der Preis spielt gerade bei solcher Massenware eine große Rolle – nicht nur bei den Händlern, sondern auch bei den Herstellern. Deshalb eignet sich längst nicht jeder Datenträger für den Dauerbetrieb: Eine groß angelegte Google-Studie mit mehr als 100 000 Festplatten beziffert das Ausfallrisiko schon während der ersten zwei Jahre auf über zehn Prozent. Jeder zehnte Datenträger also geht demnach in dieser Zeit kaputt!
Einen allgemeinen Trend zu insgesamt schlechterer Qualität kann Peter Böhret vom Datenrettungsunternehmen Kroll Ontrack nicht erkennen. Auch herstellerspezifische Schwächen ließen sich nicht ausmachen, resümiert der Geschäftsführer im Gespräch mit PC-WELT: „Es sind aber immer mal wieder besonders fehleranfällige Chargen dabei – von allen Herstellern“, so Böhret.
Bei jedem anderen PC-Bauteil kann man das Risiko eines Defekts ohne große Vorsorge tragen: Ist ein RAM-Baustein defekt, kauft man halt einen neuen. Die meisten Komponenten sind zudem in wenigen Minuten ausgetauscht und wieder betriebsbereit.
Fitness-Check für den PC
Die Daten auf der Festplatte sind meist unersetzlich
Bei einer Festplatte ist das anders. Hier steht weder der Wiederbeschaffungswert noch die Hardware an sich im Vordergrund, sondern die Daten, die sich darauf befinden – oder befanden. Sind die weg, fehlen unter Umständen unwiederbringliche Fotos, wichtige Korrespondenz, Vertragsunterlagen, Musik und mehr. Was man vor Jahren noch anderweitig daheim aufbewahrte, schlummert inzwischen auf der Harddisk – und zwar oftmals nur noch dort! Schon ein Mechanik- oder Elektronikfehler, ein Blitzeinschlag oder ein Herunterfallen des mobilen Datenträgers kann zu einem Totalausfall und damit zum Verlust aller Daten führen.
Damit es bei Ihnen nicht so weit kommt, können Sie mit einem Bündel von Maßnahmen vorbeugen: erstens einem (regelmäßigen) Backup aller wichtigen Daten, zweitens der Festplattenüberwachung auf mögliche Defekte und drittens im Fall der Fälle der richtigen Strategie zu Datenrettung.
Backup und Überwachung minimieren das Ausfallrisiko
Der gut gemeinte Rat, eigene wichtige Daten regelmäßig und damit vor einem möglichen Verlust zu sichern, ist banal – man muss ihn nur beherzigen, sonst ist es unter Umständen zu spät. Dazu empfehlen wir Ihnen mit Toucan ein Programm, das alle wichtigen Funktionen bietet.
Die Daten auf der Festplatte sind meist unersetzlich
Bei einer Festplatte ist das anders. Hier steht weder der Wiederbeschaffungswert noch die Hardware an sich im Vordergrund, sondern die Daten, die sich darauf befinden – oder befanden. Sind die weg, fehlen unter Umständen unwiederbringliche Fotos, wichtige Korrespondenz, Vertragsunterlagen, Musik und mehr. Was man vor Jahren noch anderweitig daheim aufbewahrte, schlummert inzwischen auf der Harddisk – und zwar oftmals nur noch dort! Schon ein Mechanik- oder Elektronikfehler, ein Blitzeinschlag oder ein Herunterfallen des mobilen Datenträgers kann zu einem Totalausfall und damit zum Verlust aller Daten führen.
Damit es bei Ihnen nicht so weit kommt, können Sie mit einem Bündel von Maßnahmen vorbeugen: erstens einem (regelmäßigen) Backup aller wichtigen Daten, zweitens der Festplattenüberwachung auf mögliche Defekte und drittens im Fall der Fälle der richtigen Strategie zu Datenrettung.
Backup und Überwachung minimieren das Ausfallrisiko
Der gut gemeinte Rat, eigene wichtige Daten regelmäßig und damit vor einem möglichen Verlust zu sichern, ist banal – man muss ihn nur beherzigen, sonst ist es unter Umständen zu spät. Dazu empfehlen wir Ihnen mit Toucan ein Programm, das alle wichtigen Funktionen bietet.
Die besten kostenlosen Backup-Tools
Die Installation ist selbsterklärend, am Schluss klicken Sie auf die Schaltfläche „Fertig stellen“ und starten das Backup-Tool. Wechseln Sie oben auf die Registerkarte „Backup“, und legen Sie im ersten Schritt über das grüne „+“-Symbol oben einen Backup-Auftrag mit einem aussagekräftigen Namen an. Markieren Sie nun links in der Ordnerstruktur die zu sichernden Verzeichnisse. Mit einem Klick diesmal auf das „+“-Symbol in der Mitte schließen Sie sie in den Auftrag ein. Zum Schluss bleibt nur noch, im Feld „Backup Ort“ Pfad und Name der Backup-Datei im ZIP-Format festzulegen und die Datensicherung über die Schaltfläche „Run“ zu starten. Auf die gleiche Art können Sie gezielt weitere Backup-Aufträge erstellen. Zudem bietet Toucan eine Vielzahl genauerer Einstellungen.
Die Installation ist selbsterklärend, am Schluss klicken Sie auf die Schaltfläche „Fertig stellen“ und starten das Backup-Tool. Wechseln Sie oben auf die Registerkarte „Backup“, und legen Sie im ersten Schritt über das grüne „+“-Symbol oben einen Backup-Auftrag mit einem aussagekräftigen Namen an. Markieren Sie nun links in der Ordnerstruktur die zu sichernden Verzeichnisse. Mit einem Klick diesmal auf das „+“-Symbol in der Mitte schließen Sie sie in den Auftrag ein. Zum Schluss bleibt nur noch, im Feld „Backup Ort“ Pfad und Name der Backup-Datei im ZIP-Format festzulegen und die Datensicherung über die Schaltfläche „Run“ zu starten. Auf die gleiche Art können Sie gezielt weitere Backup-Aufträge erstellen. Zudem bietet Toucan eine Vielzahl genauerer Einstellungen.
Sicherer als ein lokales Backup ist die Online-Datensicherung bei einem spezialisierten Dienstleister. Der schützt die Daten zuverlässig auch gegen Einbruch, Wasserschäden und den schon erwähnten Blitzschlag. Zudem werden die Daten ständig per Internet synchronisiert, so dass auch das Backup immer aktuell ist. Die Datensicherung in der Cloud für Privatpersonen bieten inzwischen eine ganze Reihe von Dienstleistern, etwa Blackblaze, F-Secure, Memopal oder Updatestar. Die jährlichen Kosten für unbegrenzten Speicherplatz einschließlich der Client-Software betragen etwa 50 bis 60 Euro.
Als Ergänzung zu einem ordnerbasierten Backup empfiehlt sich eine sektorbasierte Sicherung an, wie sie Macrium Reflect bietet. Dieses Programm sichert die gesamte Festplatte beziehungsweise eine Partition. Über diese sogenannte Image-Funktion haben Sie eine Sicherung zur Hand, mit der sich Ihr Rechner bei einem Festplattendefekt innerhalb weniger Minuten mitsamt allen installierten Programmen und Einstellungen wieder neu aufsetzen lässt.
Sinnvoll ist es abschließend, die Festplatte vorausschauend auf mögliche Defekte zu überwachen. Das erledigen Programme, die die SMART-Parameter der Harddisk auslesen. Diese „Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology“ liefert ständig Selbstdiagnosedaten, die von Tools wie Crystal Disk Info ausgelesen und interpretiert werden. Ist der Zustand nicht „gut“, empfiehlt es sich, der Ursache auf den Grund zu gehen oder die Festplatte sicherheitshalber gleich auszutauschen.
Software zur Wiederherstellung von Daten Diese Programme können helfen (Teil 1)
Sinnvoll ist es abschließend, die Festplatte vorausschauend auf mögliche Defekte zu überwachen. Das erledigen Programme, die die SMART-Parameter der Harddisk auslesen. Diese „Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology“ liefert ständig Selbstdiagnosedaten, die von Tools wie Crystal Disk Info ausgelesen und interpretiert werden. Ist der Zustand nicht „gut“, empfiehlt es sich, der Ursache auf den Grund zu gehen oder die Festplatte sicherheitshalber gleich auszutauschen.
Software zur Wiederherstellung von Daten Diese Programme können helfen (Teil 1)
| Programme | Data Lifesaver 4.21 | Disk Recovery 7.1 Professional | Easeus Data Recovery Wizard 5.5 Free | Easy Recovery Home 10 |
|---|---|---|---|---|
| Hersteller | Easis | O&O Software | Easeus | Kroll Ontrack |
| Preis | 99 Euro | 99 Euro | kostenlos | 89 Euro |
| Internet | www.easis-datenrettung.de | www.oo-software.de | www.easeus.com | www.ontrack.de |
| Betriebssystem | Win XP, Vista, 7 | Win 2000, XP, Vista, 7 | Win 2000, XP, Vista, 7 | Win XP, Vista, 7, Mac OS |
| Sprache | Deutsch | Deutsch | Deutsch | Deutsch |
| Notfallmedium | nein | ja | nur in WinPE-Version für rund 60 Dollar | nein |
| Testversion mit Vorschau | ja | ja | entfällt | ja |
| Medienwiederherstellung | ||||
| Festplatte | ja | ja | ja | ja |
| SSD-Platte / Flash | ja / ja | ja / ja | ja / ja | ja / ja |
| Dateisystem | FAT, NTFS | FAT, NTFS | FAT, NTFS, Ext | FAT, NTFS, HFS, EXT, CD- und DVD-Medien |
| GPT-Datenträger (Partition mit mehr als 2,2 TB) | ja | ja | ja | ja |
| Rettung aus Images | ja | nein | nein | ja |
| Unterstützte Dateiformate | k.A. | ca. 350 | k.A. | k.A. |
| Partition wiederherstellen | ja | ja | ja | ja |
| EFS-Unterstützung (bei NTFS) | nein | nein | nein | ja |
| Suche möglich nach | ||||
| Partitionen | ja | ja | ja | ja |
| Clustern | ja | ja | ja | ja |
| Dateiformaten | ja | ja | ja | ja |
| Besonderheiten | sehr gute Anleitungen auf der Hersteller-Webseite | kostenlose Version bietet 1 GByte Volumen Datenwiederherstellung, Vollversion für etwa 70 Dollar unbegrenzte Volumen | Preis für Jahreslizenz | |
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04.05.13
Mein Sytem ist 2 mal auf 2 externen Platten gesichert, die normalerweise ausgeschaltet sind.
Die Daten sind ebenso gesichert
Die wichtigen Daten sind zusätzlich auf einen Truecrypt-500GB-Laufwerk bei Strato gesichert. Leider hat Strato in der letzen Zeit den Preis für diese Laufwerke von 10 auf 20 Euro/Monat erhöht, Gottseidank habe ich noch den alten Tarif!
Wenn meine Daten futsch wären, wäre mein gesamtes digitales Leben gelöscht, zusätzlich zu den tausenden von Bildern in meinem Leben, die inzwischen digitalisiert sind.
Nene, Datensicherheit nehme ich extrem ernst!
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04.05.13
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04.05.13
Er hat doch alles in der Wolke.
Also, kann das Haus ruhig dahinkockeln! :D
Gruss
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04.05.13
Sapperlot! Du hast Recht.
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04.05.13
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass er kein Kunde der Telekom ist.
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04.05.13
Wobei, dann würde er, glaube ich, gerne den Mehrpreis für das erhöhte Datenvolumen bezahlen. ;)
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