Ratgeber Gratis-Anti-Virus
So stellen Sie MSE scharf
Am meisten Optionen finden Sie in den "Einstellungen". Unter "Geplante Überprüfung" automatisieren Sie den Virenscanner. Wir empfehlen einen wöchentlichen Durchlauf, beispielsweise freitags in der Mittagspause. Wählen Sie am besten die gründlichere "Vollständige Überprüfung" und aktivieren Sie beide Häkchen darunter. Das erste lässt MSE vor dem Scan nach Updates suchen, das zweite startet den Vorgang nur, wenn Windows gerade keine Aktivitäten erkennt.
Unter "Standardaktionen" regeln Sie das Virenscanner-Verhalten im Falle eines Virenfundes. Für die oberen Level "Schwerwiegend" und "Hoch" wählen Sie neben der von MSE empfohlenen Standard-Einstellung "Empfohlene Aktion" "Entfernen" zum Löschen der Datei - Vorsicht Datenverlust! - oder "Quarantäne" zum Verschieben in den Quarantäne-Ordner. Standardmäßig löscht Microsoft die Dateien. Für die potentiell weniger gefährlichen Level "Mittel" und "Niedrig" steht zusätzlich die Option "Zulassen", also Ignorieren, zur Verfügung - wenig empfehlenswert.
Die Option "Echtzeitschutz aktivieren" sollte auf jeden Fall aktiv sein, da sie Ihren Rechner im Hintergrund laufend schützt. Das zweite Häkchen komplettiert den Echtzeitschutz mit einer Daten- und Programmüberwachung und warnt bei verdächtigem Verhalten, das letzte scannt automatisch alle heruntergeladenen Dateien - beides sehr sinnvoll.
Unter "Ausgeschlossene Dateien und Ornder" schließen Sie Dateien und Ordner vom Virenscanner aus. Zwar beschleunigen Sie damit den Virenscanner, schaffen aber auch unüberwachte Zonen - lassen Sie die Option besser unangetastet. Ähnliches gilt für "Ausgeschlossene Dateitypen", die komplette Dateitypen, etwa JPG, auf Wunsch ausschließt und für "Ausgeschlossene Prozesse" etwa für EXE.


