So sicher ist das virtuelle Netzwerk

Samstag, 07.05.2011 | 07:09 von Frederik Niemeyer
Sicherheit: Virtual Wifi per WPA2 verschlüsselt
Das Virtual-Wifi-Netzwerk wird standardmäßig mit der WPA2-Verschlüsselungstechnik geschützt. Dies ist derzeit eines der sichersten Verfahren zur Verschlüsselung des Datenverkehrs in Netzwerken. Es kann weder abgeschaltet werden, noch lassen sich ältere Techniken wie WEP oder WPA nutzen. Geräte, die kein WPA2 beherrschen, etwa die Spielekonsolen Nintendo DS oder Sony Playstation Portable, können daher nicht in das Netzwerk eingebunden werden. Die Konsolen Nintendo DSi, Nintendo Wii, Sony Playstation 3 und Microsoft Xbox 360 sind dagegen WPA2-fähig.

Von privaten Zugangspunkten geht jedoch eine besondere Gefahr aus. PC WELT gelang es mit einfachen Mitteln, den kabellosen Zugangspunkt zum Firmennetzwerk um einen vermeintlich gleichnamigen Zugangspunkt mit demselben Passwort zu ergänzen. Der Trick: An den Namen des neuen Netzwerks wurde einfach ein Leerzeichen angehängt. Im Auswahlfenster für die Drahtlosverbindung in Windows war der offizielle und sichere Zugangspunkt von dem gefälschten nicht mehr zu unterscheiden. Mit dieser Methode, die sich „Evil Twin“ („Böser Zwilling“) nennt, können Hacker Ihre Dateneingaben und damit Passwörter oder Kreditkartennummern in einem „gefälschten“ Funknetzwerk abfangen.

Um derartige Attacken in einem Internetcafé mit offenen Zugangspunkten zu unterbinden, verhindert Microsoft die Abschaltung der WPA2-Verschlüsselung des privaten Zugangspunkts. Somit kann sich an dem Virtual-Wifi-Netzwerk nur anmelden, wer das Passwort kennt. Dennoch sollten Sie außerhalb Ihrer Wohnung nach Möglichkeit keine sensiblen Daten über Funknetzwerke übertragen.

Samstag, 07.05.2011 | 07:09 von Frederik Niemeyer
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