Viele Anwender sind misstrauisch. Oft genug wird über Betrug im Internet berichtet und auch die Anbieter von Onlinedienstleistungen selbst, etwa Ebay, weisen regelmäßig ausdrücklich darauf hin, dass niemand den Kunden nach seinen Einwahldaten oder anderen persönlichen Informationen fragen wird. Dennoch gibt es auch einige Indizien, die Anwender dazu bringen können, die Echtheit einer solchen Mail in Zweifel zu ziehen.
Ein Alarmzeichen ist es zum Beispiel, wenn die im Text angegebene URL von der Adresse abweicht, die tatsächlich angesteuert wird. Wenn Sie Ihre Mail über ein Web-Interface abfragen, testen Sie das beispielsweise folgendermaßen: Öffnen Sie die Mail im Internet Explorer und fahren Sie mit der Maus über den Link. In der Fußzeile Ihres Browsers steht nun der Link, der tatsächlich angesteuert würde. Gefährlich ist es auch, einfach mal auf den Link zu klicken, um zu schauen, was passiert. Denn zum einen können Sie sich auf diesem Weg möglicherweise einen Trojaner oder ähnlichen Schädling einfangen, zum anderen ist die URL, die in der Adressleiste des Browsers erscheint, nicht immer identisch mit der tatsächlich aufgerufenen Seite (Stichwort: Frames).
Doch auch wenn die im Text angezeigte Adresse mit der URL in der Fußzeile des Browsers übereinstimmt, muss das nicht heißen, dass Sie tatsächlich auf dieser Seite landen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dem Browser mit Hilfe von HTML-Befehlen eine andere Adresse vorzuspielen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 3 von 4
Nächste Seite




