Ratgeber Gratis-Anti-Virus
So schützen Sie Ihre Privatsphäre
Spannend ist auch die Option "Erweitert". "Archivdateien überprüfen" sollten Sie aktivieren und damit auch ZIP und andere Archive scannen lassen. "Wechseldatenträger" bezieht angeschlossene Laufwerke, wie USB-Sticks beim Scannen mit ein - aber nur beim "Full Scan". Mit "Wiederherstellungspunkt erstellen" setzt MSE zur Sicherheit einen Systemwiederherstellungspunkt bevor Sie auf Funde reagieren - dies bewahrt Sie weitgehend vor systemkritischen Fehlentscheidungen. Wer sich um seine Privatsphäre sorgt und möglichst viel Datenschutz sucht, deaktiviert das letzte Häkchen und verbietet Nicht-Administratoren den Einblick in den MSE-Verlauf.
"Microsoft SpyNet" ist eine Online-Community, denen Sie sich zumindest in der Basis-Variante kostenfrei anschließen müssen. Mit SpyNet sendet der Computer einige Informationen bei Malware-Funden an Microsoft, was der Verbesserung von MSE dienen soll. In der Basis-Version von SpyNet sind das: Informationen über den vermeindlichen Virus, Ort auf der Festplatte, User-Reaktion via MSE und Erfolg oder Nicht-Erfolg. In der Premium-Variante kommen etwa Dateiname und Funktion der Datei hinzu. In beiden Fällen verspricht Microsoft, gesammelte Daten nicht zur User-Identifikation oder Kontaktaufnahme zu verwenden.


