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Nie mehr PC-Pannen

30.12.2008 | 08:55 Uhr |

Windows hat Startschwierigkeiten, die Festplatte droht mit schwerwiegendem Datenverlust, und Ihr DSL-Anschluss ist viel zu langsam. Lesen Sie, wie Sie die zehn ärgerlichsten PC-Probleme lösen.

Für die Windows-Reparatur benötigen Sie eine Installations-CD
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Meist trifft es Sie ausgerechnet dann, wenn Sie überhaupt keine Zeit haben. Doch einen „richtigen“ Zeitpunkt für PC-Probleme gibt es nie. Ob ein mit Werbung infizierter Browser, ob Aussetzer bei der Systemfestplatte oder ein PC-Spiel, das sich einfach nicht starten lässt: Für die zehn häufigsten Ärgernisse rund um Windows-PCs haben wir schnelle Lösungen parat.

Windows startet nicht mehr
Windows XP ist wie Vista empfindlich, wenn es um die Konfigurationsdatenbank des Betriebssystems geht. Bereits ein kleiner Fehler kann schwerwiegende Folgen haben. Mit dem abgesicherten Modus bietet Windows ein vielseitiges Notfallprogramm, damit der Rechner hochfährt. In dieser speziellen Betriebsart werden nur allernötigste Standardtreiber geladen. Dazu schalten Sie Ihren Rechner ein und drücken kurz nach dem Erscheinen der Bios-Infos mehrfach die F8-Taste. Es erscheint ein Boot-Menü. Gehen Sie darin auf „Abgesicherter Modus“. Startet Windows, stehen die Chancen gut, dass sich das System wieder erholt. Wenn Sie den Rechner danach erneut hochfahren, diesmal ohne den Umweg über das Boot-Menü zu nehmen, können Sie berechtigt darauf hoffen, dass Windows wieder normal läuft. Schlägt der Windows-Start fehl, rufen Sie erneut mit F8 das Boot-Menü auf. Diesmal entscheiden Sie sich für die Option „Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration“. Möglicherweise bekommen Sie Windows damit wieder lauffähig. Wenn nicht, dann rufen Sie abermals mit der F8-Taste das Boot-Menü auf, gehen in den abgesicherten Modus und öffnen nach dem Hochfahren des Systems „Zubehör, Systemprogramme, Systemwiederherstellung“. Wählen Sie die Option zum Wiederherstellen des Systems, und entscheiden Sie sich für einen Wiederherstellungspunkt, der vor dem Datum liegt, an dem das Boot-Problem das erste Mal auftrat. Will der Systemstart weiterhin nicht klappen, müssen Sie eine Reparatur des Betriebssystems durchführen. Damit gelingen Rettungsmaßnahmen in vielen Fällen. Um möglichst schnell an Ihre Daten zu kommen, greifen Sie am besten zu einer Notfall-CD. Empfehlenswert ist etwa Knoppix . Damit finden Sie heraus, ob der PC überhaupt noch zum Booten in der Lage ist, oder ob eventuell ein Hardware-Defekt vorliegt. Knoppix erkennt Ihre Festplatte und bietet Zugriff auf die Dateien und Ordner. Wenn Sie einen USB-Stick oder eine externe Festplatte anschließen, können Sie Ihre Daten kopieren.


Ist die Systemkonfiguration in der Registry beschädigt, kommen Sie um eine Reparatur der Windows-Dateien nicht umhin. Starten Sie den Rechner dazu mit der Installations-CD zu Windows. Drücken Sie im Begrüßungsdialog Return, um in den Installationsmodus zu gelangen. Bestätigen Sie mit der F8-Taste die Lizenzbedingungen, und warten Sie, bis das Installationsprogramm den Rechner durchsucht hat. Wurde ein bestehendes Windows gefunden, können Sie es mit der R-Taste reparieren lassen. Beim anschließenden Neustart belassen Sie die CD im Laufwerk, drücken jedoch keine Taste, sondern warten ab, bis die Reparatur abgeschlossen ist und Windows eine entsprechende Meldung anzeigt. Während der Reparatur wird eine große Menge Dateien auf die Festplatte kopiert. Achtung: Sie müssen für die Reparatur eine Windows-Setup-CD besitzen, bei der die installierten Service Packs enthalten sind. Falls das nicht der Fall ist, befolgen Sie die Anleitung zum Erstellen einer Setup-CD .

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