So lässt sich E-Mail ausspionieren

Freitag den 29.06.2012 um 13:45 Uhr

von Thorsten Eggeling

Die Sicherheitsrisiken liegen in der unverschlüsselten Übertragung von Benutzernamen und Kennwort bei der Anmeldung am E-Mail-Server und der ungeschützten Übertragung der Nachrichtentexte. Ein Angreifer kann die von Ihrem PC gesendeten Datenpakete abfangen und dabei Anmeldedaten und Nachrichten ausspionieren. Diese Gefahr besteht auf der gesamten Strecke, die eine E-Mail im Firmennetzwerk und Internet zurücklegt. Wenn Ihre Anmeldedaten in falsche Hände geraten, lassen sich das E-Mail-Konto und andere damit verbundene Dienste missbrauchen.

Eine weitere Gefahr liegt in den unverschlüsselten Nachrichten, die auf dem Server der E-Mail-Anbieter oder dem Firmen-Server liegen. Diese kann jeder lesen, der Zugriff auf diese Computer oder die Übertragungswege hat. Sie sind also gänzlich darauf angewiesen, dass die Server und Leitungen ausreichend geschützt sind. Es gibt natürlich auch Personen, die legal auf diese Daten zugreifen können, etwa Staatsanwaltschaft und Sicherheitsdienste. Solange Ihre E-Mail-Inhalte nicht strafrechtlich relevant sind, stellt das natürlich kein Problem dar.

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Ähnliches gilt im firmeninternen Netzwerk. Hier können Netzwerk-Administratoren die E-Mail einsehen. Das kann Konsequenzen haben, etwa wenn private Korrespondenz in Ihrem Unternehmen nicht erlaubt ist. Es kann auch jederzeit nachverfolgt werden, von welchem PC aus E-Mails versandt oder empfangen wurden. Selbst wenn Sie das E-Mail-Konto anonym erstellt haben, können Sie immer über die eindeutige IP-Nummer des PCs identifiziert werden.

Freitag den 29.06.2012 um 13:45 Uhr

von Thorsten Eggeling

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