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Windows 7 64 Bit für alle

15.01.2010 | 12:12 Uhr |

Noch arbeitet auf den meisten PCs ein 32-Bit-System. Mit Windows 7 könnte sich das ändern. In diesem Beitrag lesen Sie, ob sich der Einstieg in die 64-Bit-Welt auch für Sie lohnen kann und was Sie dabei beachten müssen.

64 Bit auf dem Vormarsch: Mit der Markteinführung von Windows 7 kommen deutlich mehr Anwender in den Genuss der 64-Bit-Technik. Bislang laufen auf den meisten PCs 32-Bit-Betriebssysteme, obwohl die Prozessoren 64 Bit schon seit Jahren unterstützen. Das liegt unter anderem daran, dass Microsoft die 64-Bit-Versionen von Windows sehr zurückhaltend vermarktet hat. Die XP-x64-Edition war im Einzelhandel kaum zu bekommen, und bei Vista sah es kaum besser aus.
Jetzt wird alles anders: Vor allem auf Notebooks ist inzwischen oft ein Windows 7 mit 64 Bit vorinstalliert, und einigen Rechnern liegen beide Varianten bei. PC und Software scheinen also reif für 64 Bit zu sein. Wir informieren Sie in diesem Artikel, welche Vorteile ein 64-Bit-System für Sie bringen kann und worauf Sie vor der Installation achten müssen.

Hauptvorteil der 64-Bit-Systeme: Mehr Arbeitsspeicher nutzen
Das wichtigste Argument für ein 64-Bit-Windows ist der Umgang mit dem Arbeitsspeicher: Die 32-Bit-Versionen verwalten theoretisch 4 GB RAM, von denen in der Praxis aber nur etwa 3 GB zur Verfügung stehen. Zudem kann kein Programm mehr als 2 GB für sich beanspruchen. Ein 64-Bit-System überwindet beide Hürden.
Anwender mit Win 7 Home Premium können bis zu 16 GB RAM nutzen, bei Windows Ultimate sind es sogar 192 GB. Es lassen sich mehr Programme gleichzeitig betreiben und mehr Daten pro Zeiteinheit verarbeiten.
Ein 64-Bit-fähiger Prozessor ist allerdings nicht zwingend schneller als sein 32-Bit-Pendant. Es spielen noch diverse andere Faktoren eine Rolle, etwa die Größe des Caches oder die Taktfrequenz.

Wo sich der Umstieg lohnt: Diese Anwendungen brauchen viel RAM
Die meisten Anwendungen benötigen nicht besonders viel Speicher. Wer nur Office- und Internet-Software verwendet, für den bringen mehr als 4 GB RAM und der Umstieg auf 64 Bit keinen Vorteil. Anders sieht es jedoch bei CAD-Programmen, Virtualisierungs-Software oder großen Datenbanken aus.
Zukunftssicher: Mit der zunehmenden Verbreitung der 64-Bit-Systeme wird sich zudem das Angebot passender Software vergrößern. In naher Zukunft sind beispielsweise Bild- und Videobearbeitungs-Programme sowie Spiele zu erwarten, die einen größeren Hauptspeicher intensiv nutzen. Wer sich schon jetzt auf diese Entwicklung einstellen möchte, dem bietet das Update auf Windows 7 64 Bit dazu eine gute Gelegenheit.

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