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So holen Sie mehr Leistung aus Ihrem PC

08.08.2011 | 10:23 Uhr |

Ist der Rechner zu langsam, muss nicht gleich ein neuer PC her: Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Leistungspotential Ihres Rechners voll ausschöpfen und damit Geld sparen.

In vielen PCs schlummert verstecke Leistung.
Vergrößern In vielen PCs schlummert verstecke Leistung.

Neue Programmversionen und Updates bringen oftmals auch erhöhte Systemanforderungen mit sich – ein Problem, das besonders älteren PCs zu schaffen macht. Die Lösung muss allerdings nicht immer eine Neuanschaffung sein: Wir zeigen, wie Sie das Leistungspotential Ihres derzeitigen Rechners voll ausnutzen und verborgene Geschwindigkeit ausgraben.

Mehr Leistung durch Overclocking von CPU und GPU

Sowohl Prozessor als auch Grafikkarte können durch das sogenannte Overclocking, der Übertaktung, einen deutlichen Leistungsschub erhalten. Hierbei wird die Taktfrequenz der Hardware im Vergleich zum werksseitig eingestellten Takt mit Hilfe geeigneter Software oder BIOS-Einstellungen gesteigert. Dabei ist zu beachten, dass die Leistungsgrenze nie überschritten werden darf, ein langsames herantasten an selbige ist deshalb Pflicht. Mit ein wenig Übung, Geduld und Vorsicht kann somit das Maximum der verfügbaren Hardwareleistung ausgereizt werden. Allerdings sollte das Übertakten bei Notebooks aufgrund der erhöhten Wärmeentwicklung und eines Garantieverlustes keinesfalls durchgeführt werden.

 

Systemkühlung verbessern, Temperaturen senken

Je niedriger die Temperatur des Systems mit seinen verbauten Komponenten, desto höher deren Lebensdauer und Leistung. Mit speziellen kostenfreien Programmen, etwa SpeedFan, kann die Temperatur von CPU, GPU, Mainboard und HDDs ermittelt und ausgelesen werden. Scheint die Temperatur zu hoch, muss das Kühlkonzept des Computers überprüft werden. Die richtige Positionierung sowie die Anzahl der verbauten Lüfter ist hierbei von elementarer Wichtigkeit, ebenso die Funktionalität einer eventuell verbauten Wasserkühlung. Daher ist es wichtig, das System regelmäßig auf Staubablagerungen und ein eventuell defektes Kühlsystem zu überprüfen, um auf einer unplanmäßigen Wärmeentwicklung resultierende Leistungseinbußen effektiv verhindern zu können.

Lautstärke des Systems minimieren

Ein neuer Kühler kann wahre Wunder wirken.
Vergrößern Ein neuer Kühler kann wahre Wunder wirken.

Störende Geräusche beim Betrieb eines Desktop-PCs können relativ leicht beseitigt werden. Bei Desktop-PCs vorhandene Lüfter können durch sogenannte Silent-Modelle ausgetauscht werden, diese zeichnen sich durch eine deutlich reduzierte Betriebslautstärke gegenüber Standardlüftern aus, auch Dämmmatten können Abhilfe schaffen.

Aufgrund der schnelleren Wärmeentwicklung und des geringeren Durchmessers von Notebook-Lüftern, sollten diese durch eine Kühlerplatte unterstützt werden. Diese sollte je nach Größe des Notebooks zwei bis vier 80mm-Lüfter besitzen und aus einem wärmeleitenden Material besitzen. Auch genügend Abstand zum Untergrund ist wichtig. Durch die Kühlerplatte wird die Abwärme effektiv abgeleitet, die Temperatur sinkt und der laute Notebook-Kühler ist passiver. Zu den häufigsten Ursachen eines lauten Systems gehören defekte Lüfter (Staubablagerungen oder defektes Kugellager) sowie Festplatten mit einer hohen Anzahl an Betriebsstunden. 

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