Während des Tests ließen wir den kompletten Netzwerkverkehr des jeweils eingesetzten Rechners protokollieren. Diese Daten benötigten wir zum einen für die Feststellung der übertragenen Datenmenge, zum anderen interessierte uns, welche Informationen möglicherweise ohne Kenntnis des Anwenders über die Leitung gehen. Zusätzlich haben wir untersucht, welche Dateien das Programm gefragt oder ungefragt anlegt.
Die Qualität der Virenerkennung wurde mit einer aktuellen Virensammlung auf Basis vonJoe Wells WildListAusgabe 09/2002 geprüft. Diese Organisation stellt fest, welche Viren "in the wild" , also auf Anwender-Rechnern verbreitet sind. Für den Test haben wir eine Sammlung von 502 solcher Viren, inklusive der Bootviren, verwendet.
Allerdings sagt die Erkennung von Viren allein nur wenig über die Güte eines Scanners aus. Dieser sollte außerdem in der Lage sein, mit allen wichtigen Archiven - wie ARJ, LHA und ZIP - umzugehen, auch wenn diese rekursiv verschachtelt abgelegt sind. Daher war für uns auch die Archivunterstützung der Scanner ein wichtiges Testkriterium. Untersucht wurden dabei: ACE, ARJ, CAB, LHA, RAR und ZIP, sowie die Unix-Formate GZ, TAR, TAR/GZ, BZ und TAR/BZ überprüft.
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