So geht´s

Multibootfähige USB-Sticks ruckzuck selbst erstellen

Dienstag den 09.11.2010 um 10:29 Uhr

von KMM / Panagiotis Kolokythas

Multibootfähige USB-Sticks selbst erstellen
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© 2014
Auf USB-Sticks können Sie nicht nur Daten ablegen, sondern auch Betriebssysteme, um den PC später damit zu starten. Wir zeigen, wie es geht und was es bringt.
Da die normalen Betriebssysteme zu komplex für diese Zwecke sind, gibt es von vielen Betriebssystemen eine Live-Version. Diese sind weniger umfangreich als die normale Distribution, so dass sie auf CD/DVD, USB-Sticks oder Flash-Karten kopiert werden und von dort aus direkt gebootet werden können.

Sofern Sie dies nicht ausdrücklich wünschen, werden während des Betriebs keine Daten gespeichert. Der Vorteil ist, dass Sie so Ihr Betriebssystem auf verschiedenen Computern verwenden können ohne Spuren zu hinterlassen. Außerdem ist es auf diese Weise mit Live-Systemen sogar möglich, einen Computer zu starten, der nur eine beschädigte oder sogar gar keine Festplatte hat. Mit bootfähigen USB-Sticks, die mit entsprechenden Reparaturprogrammen ausgestattet sind, können Fehler diagnostiziert und behoben werden. Häufig werden Live-Systeme auch zur Datenrettung eingesetzt.

Was viele nicht wissen: Es ist möglich, auf einem USB-Stick auch mehrere Systeme zu installieren und zu booten. In der folgenden Anleitung erfahren Sie, wie Sie einen USB-Stick multibootfähig machen, so dass Sie sowohl ein Windows-Rettungssystem als auch verschiedene Linux-Live-Versionen installieren und wahlweise von einem dieser Systeme booten können.

Hardware-Anforderungen

Die Speicherkapazität, die der USB-Stick haben sollte, ist abhängig von der Größe und der Anzahl der Betriebssysteme, die verwendet werden sollen. Im Normalfall werden Sie aber mindestens 1-2 GB benötigen. Weiterhin muss das Mainboard Ihres Laptops oder PCs bootfähige USB-Sticks unterstützen. Neuere Modelle sollten damit in der Regel kein Problem haben.

Dienstag den 09.11.2010 um 10:29 Uhr

von KMM / Panagiotis Kolokythas

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