17.12.2010, 11:45

Benjamin Schischka

So funktionieren DDoS-Attacken

DDoS steht für „Distributed Denial of Service“, wörtlich: “verteilte Dienstblockade“. Bei DDoS-Angriffen bombardieren die Angreifer die Opfer-Server mit Anfragen, bis diese unter der Last zusammenbrechen. In der Folge sind die anvisierten Webseiten nicht erreichbar. Je mehr Computer an der Attacke teilnehmen, desto erfolgreicher ist der Angriff.
Im Fall der Wikileaks-Attacken haben die Teilnehmer ihre Angriffe über Facebook und Twitter koordiniert. Außerdem haben die Angreifer ein DDoS-Tool verteilt, das selbst Unkundigen die Teilnahme erlaubt: Low Orbit Ion Cannon (LOIC). Nach einigen Tagen tauchte eine JavaScript-Version von LOIC auf – damit können sogar Attacken vom Smartphone aus durchgeführt werden.
LOIC kann der User wahlweise manuell bedienen oder seine Rechenkapazitäten per „Hive Mind“ (frei übersetzt: „Schwarm-Modus“) zur Verfügung stellen. Dazu trägt der User einen IRC-Kontroll-Server ein.  Allerdings maskiere LOIC nicht die eigene IP-Adresse und schicke sie bei den Angriffen mit, warnt Panda Security. Ob mit oder ohne LOIC - in vielen Ländern ist die Beteiligung an DDoS-Attacken verboten!
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