Damit eine Backdoor funktioniert, muss auf dem PC des Opfers ein Server-Programm - die eigentliche Backdoor - installiert sein. Es arbeitet unbemerkt im Hintergrund und klinkt sich wie ein Wurm in die Autostart-Funktion von Windows ein. Damit wird der Server bei jedem Systemstart aktiv. Wenn eine Internet-Verbindung besteht, "horcht" der Server, ob an einem bestimmten Kanal - Port genannt - ein Aktivierungssignal eintrifft.
Wie genau der Server reagiert, mit welchen Methoden er sich in Windows einklinkt und viele weitere Details lassen sich bei den meisten Backdoors vorab sehr umfangreich konfigurieren. So entsteht ein maßgeschneidertes Server-Modul mit individuellem Namen. Manche Backdoor-Server können sogar nötigenfalls Antiviren-Software und Desktop-Firewalls deaktivieren.
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