Mit Windows 2000 und dem ebenfalls auf NT basierenden XP hat Microsoft nun den Abschied von DOS vollzogen. Es gibt aber Situationen, in denen Sie den DOS-Modus bräuchten. So bieten etwa die meisten Hauptplatinenhersteller immer noch Bios-Updates an, die weder unter Windows noch in der Konsole laufen, sondern nur unter purem DOS. Um eine neue Bios-Version aufzuspielen, ist eine DOS-Bootdiskette nach wie vor unentbehrlich. PC-WELT verrät Ihnen, wie Sie diese erstellen können.
| Anforderung |
Fortgeschrittener |
| Zeitaufwand |
Gering |
Mit Windows 2000 und dem ebenfalls auf NT basierenden XP hat Microsoft nun den Abschied von DOS vollzogen. Es gibt aber Situationen, in denen Sie den DOS-Modus bräuchten. So bieten etwa die meisten Hauptplatinenhersteller immer noch Bios-Updates an, die weder unter Windows noch in der Konsole laufen, sondern nur unter purem DOS. Um eine neue Bios-Version aufzuspielen, ist eine DOS-Bootdiskette nach wie vor unentbehrlich.
Unter Windows XP ist eine DOS-Bootdiskette schnell erstellt. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste im Explorer auf Laufwerk A:, wählen Sie "Formatieren" und dann "MS-DOS Startdiskette erstellen". Unter Windows 2000 müssen Sie sich anders behelfen, hier benötigen Sie die Setup-CD. Auf der CD befinden sich im Verzeichnis "Bootdisk"-Images der Setup-Disketten.
Diese starten jedoch nur die Setup-Routine und keinen DOS-Modus. Über Umwege gelangen Sie aber auch unter Windows 2000 zu einer DOS-Diskette. Gehen Sie dazu in das Unterverzeichnis \Valueadd\3rdparty\Ca_Antiv auf der Setup-CD. Hier gibt es als Beigabe zu Windows 2000 ein Image von "InoculateIT AntiVirus".
Mit der Batchdatei MAKEDISK.BAT aus demselben Verzeichnis und dem Aufruf "makedisk a:" schreiben Sie das Image "AVBOOT." auf eine Diskette im Laufwerk A: und erhalten damit eine vollwertige Bootdiskette. Danach löschen Sie von der Diskette die überflüssigen Dateien und ändern die Startdateien AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS nach Bedarf.