Für mehr Leistung & Sicherheit
So erkennen und lösen Sie Probleme
Blue Screen: Fehlermeldungen unter Windows und auch sporadische Abstürze weisen darauf hin, dass CPU und Speicher mit zu hohen Taktraten arbeiten. Abhilfe: Reduzieren Sie die Raten um einen Schritt. Fehler unter Last: Wenn Sie Fehler beim Spielen oder beim Transcodieren von Videos bemerken, wird es im PC-Gehäuse zu warm. Hier ist die Kühlung zu verbessern.
PC startet nicht: Fährt der PC nicht mehr hoch, dann sollten Sie das Bios Ihres PCs auf die Werkseinstellungen zurückführen. Löschen Sie den CMOS-Speicher: Dazu schalten Sie den PC aus und trennen ihn vom Stromnetz. Nachdem Sie das Gehäuse geöffnet haben, setzen Sie kurzfristig den Jumper „Clear CMOS“ um und entfernen – falls nötig – zusätzlich für etwa eine Minute die Knopfzelle, also die Pufferbatterie des Bios-Speichers. Erhöhen Sie aber beim Wiederherstellen Ihrer Optimierungen die Taktraten einen Schritt weniger weit.
Hardware-Defekt: Falls Ihr PC weiterhin die Arbeit verweigert, lässt sich ein Hardware-Defekt nicht mehr ausschließen. Sehr selten ist die Hauptplatine betroffen. CPU und Arbeitsspeicher dagegen sind viel empfindlicher. Tauschen Sie die Komponente aus, auf die sich Ihre Tuning-Maßnahmen konzentriert haben.
Schützen Sie Ihren PC, indem Sie ihn sperren lassen, sobald jemand das Gehäuse öffnet. Dann erkennen Sie einerseits sofort den Einbruch, andererseits verweigert der PC das Booten – Ihre Daten bleiben unter Verschluss. Voraussetzung dafür ist ein „Chassis“-Jumper-Steckplatz auf Ihrer Hauptplatine. Wie Sie vorgehen müssen, hängt davon ab, wie die Sicherung ausgeführt ist:
Gehäuse mit Intrusion-Detection-Schalter: Entfernen Sie den Jumper, und verbinden Sie stattdessen die Intrusion-Detection-Leitungen vom Gehäuse mit dem Steckplatz – er ist meist mit „Intrusion Detection“ oder „Chassis“ beschriftet. Falls Sie in Ihrem Bios-Menü eine Option „Chassis Intrusion Detection“ finden, stellen Sie diese zusätzlich auf „Enabled“.
Gehäuse ohne Intrusion-Detection- Schalter: Hier können Sie als Notlösung einen Faden am Seitenteil des Gehäuses befestigen, der mit dem Jumper verbunden ist. Nimmt ein Einbrecher das Seitenteil ab, zieht er damit den Jumper vom Steckplatz: Die Intrusion-Detection wird ausgelöst.
Das passiert: Wird das Einbruchssignal ausgelöst – das geht auch beim ausgeschalteten PC oder wenn dieser ausgesteckt ist –, bricht jeder Bootvorgang nach dem Systemcheck mit der Meldung „Gehäuse geöffnet! Fataler Fehler. System angehalten.“ ab. Es hilft auch nichts, das Gehäuse wieder zu schließen. Zuerst müssen Sie die Sperre wieder zurücksetzen. Das geht, indem Sie ein Mal das PC-Bios aufrufen. Wie Sie einem Einbrecher den Zugang zum Bios verwehren, lesen Sie im nächsten Abschnitt.


