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Smartphones und Tablets vor Daten-Dieben schützen

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Wird ein Smartphone oder Tablet gestohlen, ist nicht nur das Gerät weg, auch sensible, persönliche Daten sind in Gefahr. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie vertrauliche Informationen auf dem Smartphone vor Dieben schützen.
Smartphones sind lohnende Objekte für Diebe: Neben dem reinen Wert der Hardware befinden sich darauf zahlreiche Informationen über den jeweiligen Besitzer. Das reicht vom Kontakteverzeichnis beziehungsweise Adressbuch über private Fotos und Dokumente hin bis zu verknüpften E-Mail- und Social-Media-Konten. Auf den meisten Smartphones ist zwar die PIN-Sperre des Mobilfunkanbieters aktiv, spätestens wenn der Dieb die SIM aber entfernt, ist dieser Schutz verloren.
Wer seine Daten vor Gelegenheitsdieben wirklich absichern will, der sollte zusätzliche Sicherheitsfunktionen aktiveren - alle aktuellen Smartphone-Systeme stellen entsprechende Features bereit. Außerdem können Sie die Sicherheit Ihres Smartphones oder Tablets durch geeignete Apps verbessern.
Die erste Verteidigungslinie ist die Bildschirmsperre. Die Idee dahinter ist: Wenn ein Dieb oder Angreifer diese Sperre nicht überwinden kann, so hat er auch auf die gespeicherten Informationen keinerlei Zugriff. Verbreitet sind aktuell drei verschiedene Versionen von Sperren: Ziffern-Codes, eine Kombination aus Ziffern und Buchstaben oder, im Fall von Android, ein Muster, bei dem man neun Punkte verbinden muss, um das Smartphone zu entsperren.

Passwort-System wählen

Aktuelle Smartphone-Betriebssysteme wie Android, iOS oder BlackBerry OS bringen die notwendige Funktion bereits mit. Diese findet man normalerweise in den Einstellungen. Bei Android sind die passenden Optionen etwa unter „Einstellungen - Standort und Sicherheit“ beziehungsweise "Einstellungen - Sicherheit" hinterlegt, bei iOS-Geräten wie dem iPad finden sie diese unter dem Menü-Punkt „Allgemein“ auf der rechten Seite.
Die zur Verfügung stehenden Optionen können sich aber, abhängig vom installierten Betriebssystem, unterscheiden. Als Faustregel lässt sich sagen: Unterstützen das Tablet oder das Smartphone das Exchange-System von Microsoft, sind meist sowohl PIN-Code als auch ein alphanumerisches Passwort möglich.
Bei der Auswahl der jeweiligen Zugangsdaten sollte man aber etwas Hirnschmalz investieren. Codes wie 1111, 1234, das Geburtsdatum oder Wörter wie „Passwort“ sind keine wirklichen Hindernisse für Datendiebe, auch ein einfaches Muster bei Android ist schnell geknackt. Die einfachen Passwort-Grundlagen gelten auch hier: Ja kein Wort auswählen, dass in einem Wörterbuch steht. Eine Kombination aus Buchstaben und Zeichen, etwa indem Buchstaben durch Zahlen ersetzt werden, oder aus verschiedenen Sprachen halten Hobbyhacker normalerweise auf. 
Wer auf Android-Muster setzt, muss noch eine weitere Maßnahme beachten: Durch das natürliche Fett auf den Fingern kann man das Muster unter Umständen sehen. Die einfachste Gegenmaßnahme: Bevor man den letzten Punkt verbindet, fährt man mit dem Finger wild über den Bildschirm. Sind Punkte einmal aktiviert, sprich grün, können sie kein zweites Mal verwendet werden - Datendiebe werden so in die Irre gelockt. Natürlich hilft es auch, das Display regelmäßig zu reinigen.
Damit die Sicherheitsfunktion aber richtig wirken kann, muss sich das Smartphone selbstständig sperren - ein Wert zwischen einer und drei Minuten ist meist vollkommen ausreichend.
Theoretisch kann selbst das beste Passwort geknackt werden - vorausgesetzt, man erhält genügend Versuche. Bei iOS ist das jedoch kein Problem: iPhone oder iPad in der aktuellen Version löschen das Gerät, wenn zehnmal der gleiche Code eingeben wurde. Android sperrt die Code-Eingabe nach fünf erfolglosen Versuchen den Zugriff für das System.
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