Outdoor-Elektronik

Smartphone und GPS-Geräte: Draußen alles total unter Kontrolle

Donnerstag den 29.03.2012 um 10:04 Uhr

von Peter Stelzel-Morawietz

Nie orientierungslos im Gelände: GPS-Geräte laufen auch bei minus 20 Grad einwandfrei.
Vergrößern Nie orientierungslos im Gelände: GPS-Geräte laufen auch bei minus 20 Grad einwandfrei.
© Garmin
Jedes Smartphone hat einen GPS-Chip integriert. Zusammen mit Tausenden Apps und Internet haben Sie damit die Kontrolle über die Umgebung, Ihre Sportdaten und vieles mehr. Doch es gibt da ein kleines Problem: Der Handyakku ist bei permanentem GPS-Betrieb nach wenigen Stunden leer und die Smartphones sind nun wirklich nicht für den ständigen Gebrauch im Gelände gemacht. Doch zum Glück gibt robuste Geräte für den Outdooreinsatz.

Bei den Mobiltelefonen selbst hat sich in Sachen Robustheit inzwischen viel getan: Die Hersteller bieten rund zwei Dutzend Modelle, die wasserdicht, resistent gegen Staub und besonders robust sind. Dafür stehen Bezeichnungen wie Xperia Active, X-treme, G-Shock, Ultra, Zero Limit oder Landrover. Möchten Sie Ihr vorhandenes Smartphone regelmäßig beim Sport oder in den Bergen verwenden, empfiehlt sich ein Hardcover. Solche Schutzhüllen fürs Telefon gibt es von Case Mate, Magellan, Navko-GPS, Otterbox und Peli Case.

Extrem robust: Das neue Outdoor-Handy von Caterpillar
wurde kürzlich auf der Computermesse Cebit vorgestellt.
Vergrößern Extrem robust: Das neue Outdoor-Handy von Caterpillar wurde kürzlich auf der Computermesse Cebit vorgestellt.
© Caterpillar

Outdoor-Kameras: Hart im Nehmen

So universell wie ein Smartphone ist kein anderes Gerät, vielmehr beschränkt sich jede andere Hardwarerubrik auf die Kernfunktionen. Stoß- und wasserfeste Digitalkameras wie die Modelle Tough TG-310 von Olympus und Sportsline 99 von Rollei. kosten ab 100 Euro aufwärts. Besonders praktisch ist es, wenn der Fotoapparat gleich einen GPS-Chip integriert hat. Damit wissen Sie zu jedem Foto auch später noch, wo Sie es aufgenommen haben.

Der Name ist Programm: wasserdichte Digitalkamera Olympus
Tough TG 610 Outdooreinsatz.
Vergrößern Der Name ist Programm: wasserdichte Digitalkamera Olympus Tough TG 610 Outdooreinsatz.
© Olympus

Fürs Filmen im Gelände eignen sich Action- und Helmkameras. Montiert beim Biken, Klettern oder Skifahren im Winter sorgen sie für witzige Videos. Herausragend sind hier die Modelle von Gopro, deren aktuelle Helmkamera HD Hero 2 mit Full-HD-Auflösung und wasserdichtem Gehäuse gut 300 Euro kostet.

Filmen draußen in Full-HD: die Helmkamera HD Hero 2 von
Gopro.
Vergrößern Filmen draußen in Full-HD: die Helmkamera HD Hero 2 von Gopro.
© Gopro

Wer einen wirklich wasserdichten MP3-Player sucht, findet ihn bei Speedo – ja, das ist die Firma, die Bademoden herstellt. Und so eignen sich die Player auch zum Schwimmen und Tauchen!

Die meisten GPS-Geräte sind anders als Autonavis und Smartphones ohnehin für den Outdooreinsatz konzipiert, also robust sowie wasser- und staubfest. Unumstrittener Marktführer bei diesen Geräten ist Garmin, deren Spitzenmodell Montana 650 rund 450 Euro kostet. Außer einer weltweiten Basiskarte, die sich allerdings nur bedingt zur Orientierung im Gelände eignet, ist das Gerät kartentechnisch „nackt“. Wer sich die 100 bis 200 Euro pro Land (!) für die topografischen Digitalkarten sparen möchte, greift auf die inzwischen hervorragenden Open Street Maps (OSM) zurück. Die OSM-Karten lassen sich auf den GPS-Geräten von Garmin ganz einfach verwenden: herunterladen, überspielen, fertig.

Ebenfalls wasserdicht sind die meisten GPS-Uhren fürs Handgelenk, die vor allem zur Erfassung und Auswertung der Sportdaten konzipiert sind: Sie zeichnen Strecke, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Puls und vieles mehr auf. Viele Modelle speichern zudem die zurückgelegte Strecke als Track, mit dem man sich in einer Onlinecommunity wie Nike Plus oder Garmin Connect mit anderen Athleten vergleichen kann. Ganz neu auf dem Markt ist das Uhrenmodell Ambit von Suunto, das mit Brustgurt für die Herzfrequenzmessung mit fast 500 Euro zu Buche schlägt.

Donnerstag den 29.03.2012 um 10:04 Uhr

von Peter Stelzel-Morawietz

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