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Smartphone Blackberry Pearl 8100: Beim Arbeiten gut aussehen

21.12.2006 | 06:50 Uhr |

Das Blackberry 8100 Pearl können Sie gleich auf zwei Wunschlisten schreiben: Auf die für Ihren Chef – denn das Smartphone ist dank Push-Mail-Dienst ein effizientes Business-Gerät. Und dann auf die für Ihre Frau - denn es ist auch und vor allem ein schönes Handy.

E-Mails direkt aufs Handy – dieser Service von Blackberry begeistert vor allem Geschäftsleute. Auch für Privatanwender gibt es passende Angebote zum Beispiel von T-Mobile und Vodafone: Sie müssen so nicht erst umständlich und teuer die elektronische Post von diversen Mail-Konten abholen, wenn Sie unterwegs sind. Sondern die Mails werden sofort aufs Handy „gepusht“ – also automatisch gebracht.

Doch reden wir nicht mehr von der Arbeit: Das Blackberry 8100 Pearl ist kein dröges Werkzeug für Anzugträger, sondern ein extrem schickes Smartphone. Schon beim ersten Hinsehen begeisterte uns das edle schwarze Gehäuse mit den seitlichen Applikationen im Silber-Metallic-Look. Der 89 Gramm leichte Winzling im Handy-Format liegt bequem in der Hand und federleicht in der Sakkotasche.

Das Display ist hell und stellt Inhalte gestochen scharf da: Ob drinnen oder draußen – man erkennt alles deutlich. Genial und genial einfach lässt sich das Blackberry 8100 Pearl über den Trackball unter dem Display bedienen.

Nicht nur wegen des Displays macht beim Pearl das Lesen von Mails mehr Spaß als das Schreiben. Denn die Tastatur beschränkt sich auf 20 Tasten - deshalb sind die meisten mehrfach belegt; was besonders bei Sonderzeichen ein bisschen Fingerakrobatik erfordert. Beim Tippen hilft aber die lernfähige Eingabehilfe (SureType) – schnell erreicht man so beim Schreiben zumindest SMS-Tempo..

Weil das Blackberry Pearl auch ein normales Handy sein will, gehören natürlich Musik- und Videoplayer sowie Kamera (1,3 Megapixel) zur Ausstattung. Die reicht allerdings nur für Schnappschüsse oder ein schnelles Foto vom Geschäftspartner, mit der sich dann der passende Eintrag in der Kontaktliste um ein Bild bereichern lässt.

Den Speicherplatz, den man für diese multimedialen Spielerein braucht, rüstet man per Micro-SD-Karte auf. Dabei zeigt sich das Blackberry aber unnötig sperrig – um die Karte einzustecken, muss man den Akku ausbauen.

Beim Blackberry Pearl verdrehte uns das Aussehen so sehr den Kopf – fast hätten wir übersehen, dass seine inneren Werte eher altbacken als trendy sind: Es bietet kein WLAN und nicht einmal UMTS oder HSDPA für schnelles Internet per Mobilfunk. Doch wir sehen dem attraktiven Pearl diese Fehler gerne nach, da der Blackberry-Push-Dienst die Mails beim Herunterladen komprimiert – die Datenrate der Mobilfunkverbindung spielt daher keine große Rolle. Und ein bisschen Trend findet sich schon im Pearl: Es wartet mit EDGE auf, dem Nachfolger von GPRS: Diese Technik steht derzeit aber nur im Netz von T-Mobile zur Verfügung.

Das Blackberry Pearl 8100 gibt es ab 30 (T-Mobile) beziehungsweise 130 Euro (Vodafone) mit Vertrag, ohne Vertrag kostet es rund 370 Euro.

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