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Smart-TVs mit Ultra-HD auf der IFA 2013

05.09.2013 | 10:32 Uhr

Die Hersteller von TV-Geräten geben Gas: Auf der IFA gibt es superscharfe Smart-Fernseher mit 4K-Auflösung (Ultra HD) in fast jeder Größe und Ausstattung zu sehen.

Die Smart-TVs der neuesten Generation bieten hochauflösendes Heimkino auf Displaygrößen von Standard bis gigantisch. Die Hersteller smarter Fernseher übertreffen sich gegenseitig in neuester Technik, Design, Extras wie auch in der Software- Ausstattung, sodass man als Verbraucher jede Menge Auswahl hat. Ganz neu auf der IFA sind die ultrascharfen Groß-Fernseher. Zu den immer eindrucksvolleren Fähigkeiten von Smart-TVs gehört die neue Ultra-HD-Auflösung für eine überwältigende Bildschärfe. Bei einem Ultra-HD-Fernsehgerät profitiert man von der besten bislang möglichen Bildqualität und einer detailreicheren Darstellung. Typisch für Ultra-HD-Schirme sind wandfüllende Maxi-Größen: Diagonalen mit 55 Zoll (140 Zentimetern) sind das Mindestmaß – es gibt sogar etliche Bildschirmriesen mit Diagonalmaßen über 80 Zoll (203 Zentimeter) zu sehen, die neue Heimkino-Maßstäbe setzen.

Die neue TV-Generation

Die neuen Smart-TVs sind nicht nur viel dünner und verbrauchen deutlich weniger Energie als die bisherigen Modelle, sie spielen dank schnellem Prozessor und umfangreicher Software-Ausstattung auch alles ab und sind über Standards wie UPnP/DLNA mit allen wichtigen Geräten vernetzt – einschließlich PC, Notebook, NASSpeicher, Smartphone und Tablet. Dank umfassender Internet- Möglichkeiten in Smart-TVs bleibt der PC immer häufiger ausgeschaltet. Über vorinstallierte oder zum Herunterladen angebotene Apps bieten Smart-TVs guten Zugriff auf Internet-Videoangebote, Streaming- Dienste, Webseiten, Video- Chats und vielfältige Unterhaltungsangebote für Jung und Alt.

Display auf OLED-Basis

Immer mehr Smart-TVs nutzen die OLED-Technik zur Bild-Erzeugung. Die neuartigen Bildschirme bringen jedes Pixel mit einer Diode aus organischem Material zum Leuchten und erzielen so Bilder von überragender Strahlkraft, mit tiefen Kontrasten und konturenscharfen Bewegungsabläufen. Viele großen Hersteller haben OLEDSchirme mit Diagonalen über 55 Zoll im Programm – manche als Prototypen, andere als Geräte, die man bereits kaufen kann. Brandneu sind große OLEDSchirme, die leicht nach innen gewölbt sind, um den Bildern somit die Anmutung besonderer räumlicher Tiefe zu verleihen. Der technische Hintergrund für diesen Kunstgriff: OLED-Schirme bestehen aus flexiblen Materialien. Deshalb sind für künftige mobile Anwendungen sogar Schirme dieses Typs denkbar, die sich biegen oder gar aufrollen lassen.

TV-Geräte mit Ultra-HD-Auflösung bietet etwa Toshiba mit seiner M9-Serie in Größen von 58 bis 84 Zoll (146 bis 213 Zentimeter).
Vergrößern TV-Geräte mit Ultra-HD-Auflösung bietet etwa Toshiba mit seiner M9-Serie in Größen von 58 bis 84 Zoll (146 bis 213 Zentimeter).
© Toshiba

Schaut und hört zu

Die herkömmliche Fernbedienung stößt mit den vielen neuen Funktionen der jüngsten Smart-TV-Generation an ihre Grenzen. Deshalb warten die Hersteller mit neuen Bedienkonzepten auf. So gibt es etwa Infrarot-Fernbedienungen, die auf ihrer Rückseite eine Tastatur für die Texteingabe haben. Oder auf ihrer Frontseite ein Touchpad für Finger-Wischbewegungen. Manche Infrarot-Sender funktionieren auch wie ein Zeigegerät: Werden sie entsprechend bewegt, steuern sie einen Cursor auf dem Bildschirm. Die jüngsten Fernsehgeräte können auch freie Gesten wie zum Beispiel Handbewegungen erkennen und interpretieren. Ihre Sensibilität wird immer größer: TV-Prototypen können sogar schon erkennen, wenn ihr Nutzer mit dem Zeigefinger Ziffern in die Luft schreibt. Auch die Sprachsteuerung macht Fortschritte. Vor allem der Wortschatz der Spracherkennung wurde deutlich erweitert. Einige Geräte können sogar frei gesprochene Sätze erkennen.

Alles abspielen

Das bequeme Abspielen von Videos, Fotos und Musik gehört zu den Kernfunktionen von Smart-TVs mit Internetanschluss. Die Wiedergabe kann dabei von einem lokal angeschlossenen Speichermedium oder über das Netzwerk erfolgen. Manche Hersteller bieten eine kostenlose Verbindungs-Software an, mit der sich Dateien für den Fernseher ganz einfach bereitstellen lassen. Eine immer wichtigere Rolle für die zentrale Medienwiedergabe im Zusammenspiel mit Smartphones und Tablets fällt dem Fernseher zu. Auf ihm lassen sich etwa Fotos und Filme kabellos vom Mobilgerät abspielen. Ferner kann der Tablet- Rechner den elektronischen Programmführer auf seinen mobilen Schirm rufen und auf diese Weise die Auswahl von Live-Sendungen oder die Programmierung von Aufnahmen erleichtern. Oder das Tablet lässt sich das Live-Fernsehprogramm vom Smart-TV zuspielen – für den Fernsehgenuss auf der Terrasse oder im Schlafzimmer. Dazu müssen der Fernseher und das Smartphone über das Netzwerk miteinander verbunden sein. Außerdem müssen die beteiligten Geräte Software-seitig miteinander kommunizieren können. Auf vielen Smart-TVs ist dadurch auch eine Bildschirmspiegelung vom Smartphone oder Tablet aus möglich. Dabei erscheint alles, was man auf dem Display des Mobilgeräts sieht, parallel auch auf dem Fernseher – auch Fotos und Diashows.

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