28.01.2013, 15:15

Armin Stabit

Fernseher

Smart-TV als Multimedia-Zentrale nutzen

Mit Internet und Apps wird der Smart-TV ©istockphoto.com/Nastco

Dank Internet und Apps wird der Smart-TV zur interaktiven Mitmachzentrale im Wohnzimmer. Dafür braucht der Fernseher allerdings zwingend eine Verbindung zum Heimnetzwerk.
Die neueste Generation der Flachbildfernseher zeichnet sich durch umfassende Internet-, Kommunikations- und Multimedia-Funktionen aus: Im Web surfen, Apps nutzen, Youtube-Clips abspielen, skypen, Online-Videoverleihe nutzen und Streaming-Inhalte wiedergeben – für all das benötigt ein Smart-TV Zugriff auf das lokale Netzwerk. Fotos, Filme und Musik lassen sich über das Netz vom Rechner zum Fernseher beamen. Und sogar Firmware-Updates für das TV-Gerät laufen bei einem Smart-TV über das Netz. Daher ist der Anschluss ans Netzwerk so selbstverständlich wie die Strippe zur Satellitenschüssel oder Kabeldose.
Ein Netzwerkanschluss ist bei Smart-TVs Pflicht
Über die Netzwerkverbindung greift der Smart-TV auf den Internet-Router und alle anderen Geräte im Heimnetzwerk zu, etwa auf den Rechner im Arbeitszimmer oder eine NAS-Festplatte, auf der die Musik- und Videosammlung lagert. Denn nicht nur der Online-Abruf von Daten, sondern auch die Medienwiedergabe- und Austauschmöglichkeiten im Netzwerk zeichnen Smart-TVs aus. Die meisten Smart-TVs lassen sich sowohl kabelgebunden über eine Netzwerkbuchse als auch über ein integriertes oder per Funk-Stick ergänzbares WLAN ins Netzwerk einbinden. Im Idealfall schließen Sie einen internetfähigen Fernseher über ein herkömmliches Netzwerkkabel an den Internet-Router oder Netzwerk-Switch an.
Die klassische Netzwerkverbindung über Ethernet-Kabel liefert die beste Geschwindigkeit. Außerdem ist sie kaum störanfällig. Über ein Netzwerkkabel lässt sich selbst ein Full-HD-Video in 1080p-Auflösung vom PC zum TV-Gerät streamen, ohne dass es dabei zu Aussetzern oder Rucklern kommt. Zudem ist die Verbindung über das Netzwerkkabel sicherer, da es sich um ein in sich geschlossenes Netzwerk handelt, auf das Unbefugte von außen bei richtiger Router-Konfiguration keinen Zugriff haben. Der große Nachteil einer festen Netzwerkverbindung ist, dass Sie ein Netzwerkkabel zum Fernseher legen müssen. Abhängig vom Aufstellort des TV-Geräts kommen Sie dabei um das Löcherbohren nicht herum. Außerdem erweist sich eine quer durch das Wohnzimmer gezogene Netzwerkstrippe im Alltag leicht als Stolperfalle.
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