01.12.2004, 15:33

Annette Kniffler

Smart Labels: Die Etiketten der Zukunft

Sie sehen aus wie ganz normale Etiketten. Doch hinter dem sichtbaren Barcode versteckt sich ein RFID-Sender, auf dem Daten gespeichert sind. Diese Daten lassen sich jederzeit mit einem entsprechenden Gerät auslesen.

Sie sehen aus wie ganz normale Etiketten. Doch hinter dem sichtbaren Barcode versteckt sich ein RFID-Sender, auf dem Daten gespeichert sind. Diese Daten lassen sich jederzeit mit einem entsprechenden Gerät auslesen.
Aktive und passive RFID-Chips
Die im Etikettenmaterial eingearbeiteten RFID-Sender bestehen aus Speicherchip und Antenne, über die sie per Funk mit Lesegeräten kommunizieren. Es gibt aktive RFID-Chips, die über eine eigene Energiequelle verfügen und ihre Nachrichten selbstständig aussenden. Die meisten RFID-Tags sind aber passiv, besitzen also keine eigene Stromversorgung und schlummern, solange kein RFID-Lesegerät in ihre Reichweite kommt.
Sobald sie jedoch eine Anfrage eines RFID-Lesegeräts erhalten, beziehen sie aus dem elektromagnetischen Feld Energie, erwachen aus ihrem Dornröschenschlaf und geben sogleich alle gespeicherten Daten bekannt: In jedem Fall übermitteln sie eine jeweils weltweit eindeutige Nummer, die ID (Identity).
Freier Platz auf Chips für Electronic Product Code
Je nach Ausführung bieten die Chips zusätzlichen Platz, der frei beschreibbar ist. In der Lebensmittelbranche speichern die Hersteller der Waren hier meist eine weitere Nummer, den Electronic Product Code (EPC).
Über eine Datenbank lassen sich aus dem EPC Produktdetails ermitteln, etwa Preis, Herkunft des Artikels sowie Verfalls- und Verpackungsdatum. Um diese Infos aus dem EPC ableiten zu können, greift das Gerät auf Datenbanken des EPC-Netzworks beziehungsweise des internen Warenwirtschaftssystems zu.
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