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Slitaz Cooking 5.0 im Distributions-Check

19.08.2014 | 12:17 Uhr |

Bei den winzigen Live-Systemen, die sich zum Surfen im Web eignen, in wenigen Sekunden starten und besonders gut für Altgeräte geeignet sind, bleibt Bedienkomfort und Aussehen meist auf der Strecke. Nicht so bei Slitaz.

Das System bringt nur 50 MB auf die Waage und bietet trotzdem einen grafischen Desktop und einen schlanken Webbrowser. Eine große Auswahl vorinstallierter Software darf man bei dieser Größe natürlich nicht erwarten, bei Slitaz geht es auch um etwas anderes: Das Live-System startet auch auf schwächlicher Hardware und älteren Netbooks in wenigen Sekunden, um zum Surfen eine komfortable Desktop-Umgebung bereitzustellen. Diese besteht aus einigen Elementen von LXDE, wirkt alles andere als spartanisch und liegt komplett in Deutsch vor. Als Browser ist Midori mit von der Partie, der die Rendering-Engine „Webkit“ verwendet, die auch bei Google Chrome und Apple Safari zum Einsatz kommt.

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Wer hin und wieder etwas mehr braucht als nur einen Browser, kann zudem Pakete während des Betriebs nachinstallieren. Einen webbasierenden Paketmanager gibt es dazu im Anwendungsmenü unter „Einstellungen -> Package Manager“.

Hier stehen rund 450 weitere Software-Pakete zur Auswahl. Der Kernel des Systems steht noch bei Version 3.2 und läuft auch auf Alt-Prozessoren ohne PAE-Unterstützung. Das bedeutet, Slitaz kommt auch mit Pentium 3 zurecht, mit Pentium M CPUs der ersten Generation (unter 1,5 GHz) sowie mit alten VIA-Prozessoren wie dem Crusoe, die alle keine PAE-Fähigkeiten besitzen.

Website: www.slitaz.org/de
Dokumentation: http://doc.slitaz.org/de:start

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