1. Architekturmodell um Virtualisierung erweitern – Definition von:
– Service- und Leistungsanforderung,
– Compliance- und Security-Anforderungen,
– Agilitätsanforderungen und
– Verfügbarkeitsanforderungen.
2. Basiskomponenten zur Virtualisierung beschreiben (Base Lines):
– Virtualisierungsbausteine identifizieren,
– Versions- und Release-Management für Virtualisierungskomponenten einrichten,
– Virtualisierungsbausteine im Konfigurations-Management aufnehmen,
– Anpassung an das Monitoring, Event- und Impact-Management vornehmen, soweit notwendig.
3. Funktionen des System-Managements auf Virtualisierungskomponenten anwenden.
4. Abstimmung mit und Anpassung von bestehenden Service- und Supportprozessen:
– Internes Kontrollsystem,
– Security-Management,
– Lizenz-Management,
– Identity-Management,
– Change-, Configuration- und Release-Management.
5. Konfigurations-Management dynamisieren:
– Registration dynamischer virtueller Elemente,
– dynamische Anpassung im Event- und Impact-Management.
6. Change- und Release-Management für Virtualisierungskomponenten einrichten:
– Bewertungskriterien für Veränderungen,
– Implementierungsvorgaben (zum Beispiel Monitoring, Zugriffsrechte etc.),
– Test- und Freigabeprozesse.
7. Review und Audit
Fazit
Virtuelle Infrastrukturen stellen hohe Ansprüche an die Architektur und das Service-Management. Hier muss das Rad jedoch nicht neu erfunden werden. Bekannte Tugenden aus dem Architecture- und Service-Management helfen auch bei der Verwaltung virtueller Umgebungen weiter. Allerdings wird durch die zusätzliche Schicht zur Virtualisierung und die dynamische Anwendung der einzelnen Komponenten die Infrastruktur noch komplexer. Um hier den Verwaltungsaufwand in Grenzen zu halten und somit nicht die Vorteile, die durch die Virtualisierung entstehen, zunichtezumachen, ist konsequent auf Standardisierung zu setzen. Dementsprechend sind zwei Prozesskreise vonnöten, die ineinander greifen. In einem werden die Komponenten des Architekturmodells gepflegt und im anderen dessen Anwendung behandelt.
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