25.03.2008, 10:37

Andreas Knaus

Server-Infrastruktur

Sieben Schritte zur verwaltbaren virtualisierten Infrastruktur

1. Architekturmodell um Virtualisierung erweitern – Definition von:
– Service- und Leistungsanforderung,
– Compliance- und Security-Anforderungen,
– Agilitätsanforderungen und
– Verfügbarkeitsanforderungen.
2. Basiskomponenten zur Virtualisierung beschreiben (Base Lines):
– Virtualisierungsbausteine identifizieren,
– Versions- und Release-Management für Virtualisierungskomponenten einrichten,
– Virtualisierungsbausteine im Konfigurations-Management aufnehmen,
– Anpassung an das Monitoring, Event- und Impact-Management vornehmen, soweit notwendig.
3. Funktionen des System-Managements auf Virtualisierungskomponenten anwenden.
4. Abstimmung mit und Anpassung von bestehenden Service- und Supportprozessen:
– Internes Kontrollsystem,
– Security-Management,
– Lizenz-Management,
– Identity-Management,
– Change-, Configuration- und Release-Management.
5. Konfigurations-Management dynamisieren:
– Registration dynamischer virtueller Elemente,
– dynamische Anpassung im Event- und Impact-Management.
6. Change- und Release-Management für Virtualisierungskomponenten einrichten:
– Bewertungskriterien für Veränderungen,
– Implementierungsvorgaben (zum Beispiel Monitoring, Zugriffsrechte etc.),
– Test- und Freigabeprozesse.
7. Review und Audit
Fazit
Virtuelle Infrastrukturen stellen hohe Ansprüche an die Architektur und das Service-Management. Hier muss das Rad jedoch nicht neu erfunden werden. Bekannte Tugenden aus dem Architecture- und Service-Management helfen auch bei der Verwaltung virtueller Umgebungen weiter. Allerdings wird durch die zusätzliche Schicht zur Virtualisierung und die dynamische Anwendung der einzelnen Komponenten die Infrastruktur noch komplexer. Um hier den Verwaltungsaufwand in Grenzen zu halten und somit nicht die Vorteile, die durch die Virtualisierung entstehen, zunichtezumachen, ist konsequent auf Standardisierung zu setzen. Dementsprechend sind zwei Prozesskreise vonnöten, die ineinander greifen. In einem werden die Komponenten des Architekturmodells gepflegt und im anderen dessen Anwendung behandelt.
Seite 4 von 4
Nächste Seite
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:
PC-WELT-Experten lösen Ihr PC-Problem
Immer informiert mit dem PC-WELT Newsletter
Best-of PC-WELT   PC-WELT Apps
PC-WELT Business-IT   PC-WELT Community
Facebook-Freunde empfehlen
3x PC-WELT testen!
Ja, ich teste 3x die PC-WELT mit DVD für nur 11,90 € (19,- Sfr). Den 4 GB USB-Stick erhalte ich gratis dazu.
PC-WELT 6/ 2012
Anrede:
Vorname:
Nachname:
Straße/Nr:
PLZ/Ort:
Land:
E-Mail:
Nur wenn ich innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der 3. Ausgabe nichts von mir hören lasse, möchte ich die PC-WELT mit DVD zum gleichen Preis weiterbeziehen (D: 55,80 €/Jahr, EU: 64,80 €/Jahr, CH: 103,70 Sfr/Jahr). Nach dem Testzeitraum ist der Bezug jederzeit kündbar.
Ich bin damit einverstanden, dass die IDG Tech Media GmbH und ihre Partner mich per E-Mail über interessante Vorteilsangebote informieren.
- Anzeige -
Angebote für PC-WELT-Leser

PC-WELT Verleihshop
Keine Abogebühren oder unnötige Vertragsbindungen. DVDs und Spiele bequem von zu Hause aus leihen.

Tarifrechner
Der PC-WELT Preisvergleich für Strom, Gas und DSL. Hier können Sie Tarife vergleichen und bequem viel Geld sparen.

PC-WELT Preisvergleich
In unserem großen Preisvergleich finden Sie die günstigsten Preise und alle redaktionellen Tests auf einen Blick.

- Anzeige -
Marktplatz
DELL

Dell Vostro 3550 Business Notebook
Komfort eines erweiterten Arbeitsbereichs, ohne mobile Anforderungen zu beeinträchtigen.

Congstar

congstar Full Flat nur noch 39,99€
Endlos in alle dt. Netze telefonieren, beste D-Netz-Qualität.

Congstar

Der günstige Tarif für Vielsurfer
congstar Smart 100. Surfen und telefonieren im besten D-Netz.

CosmosDirekt

CosmosDirekt Riesterrente
Mit der Riester-Rente privat mit hohen staatlichen Zulagen fürs Alter vorsorgen.

12378
Content Management by InterRed